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Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V.

lobbyregister / register_entry 08.09.2023 · Original ↗

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Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Zusammen mit YFU-Organisationen in unseren rund 50 Partnerländern setzt sich unser Verein für interkulturelle Bildung, für Demokratieerziehung und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein, indem er jungen Menschen die Möglichkeit bietet, eine andere Kultur als Mitglied einer Gastfamilie zu erleben und neue Perspektiven zu gewinnen. Jährlich entsendet YFU bis zu 1.000 deutsche Schüler*innen ins Ausland und nimmt rund 500 Jugendliche aus anderen Ländern in Deutschland auf. Seit YFU Deutschland 1957 gegründet wurde, haben rund 70.000 Jugendliche mit uns ein Schuljahr im Ausland verbracht. YFU ist ein gemeinnütziger Verein und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Chancengleichheit durch Stipendien: Die Chance, für ein Jahr im Ausland zu leben, sollte nicht an finanziellen Schwierigkeiten scheitern. Deshalb vergeben wir in großem Umfang Stipendien an Jugendliche, deren Familien ein Austauschjahr nicht allein finanzieren können. Seit 1984 ist YFU zudem am Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) beteiligt, einem Stipendienprogramm, das der Deutsche Bundestag und der Kongress der USA ins Leben gerufen haben. Erfahrung und Engagement: YFU lebt von langjähriger Erfahrung und von aktiven Ehemaligen. In ganz Deutschland engagieren sich tausende ehrenamtliche Mitarbeiter*innen für den Schüleraustausch. Unsere ehemaligen Austauschschüler*innen und Gasteltern leisten einen Großteil der Arbeit in der Betreuung, beim Kennenlernen der Bewerbenden und auf Seminaren. Rund 4.500 Mitglieder unterstützen YFU mit ihren Beiträgen und Spenden. Wir setzen uns für verbesserte politische Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen, internationalen Schüler- und Jugendaustausch ein, damit dieser zu einem selbstverständlichen Teil der schulischen Bildung wird. Damit Auslandserfahrungen Teil der individuellen Bildungsbiografie aller jungen Menschen werden, hat YFU einen länder-, partei- und ressortübergreifenden Diskurs angestoßen und mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen im Bereich der politischen Lobbyarbeit begonnen. Dazu gehören die Organisation von Informationsreisen für Bildungspolitiker*innen (überwiegend für Politiker*innen der Länder) und von bildungspolitischen Arbeitstreffen genauso wie Gespräche mit Politiker*innen um auf die Verbesserung von Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Schüler- und Jugendaustausch hinzuwirken. Interessenbereiche: Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik; Kinder- und Jugendpolitik; Internationale Beziehungen; Integration; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Schulische Bildung; Diversitätspolitik Regelungsvorhaben: - Politische Anerkennung und finanzielle Förderung des langfristigen, gemeinnützigen Schüleraustauschs: YFU setzt sich dafür ein, dass der gemeinnützige, bildungsorientierte und langfristige Schüleraustausch als Instrument für Demokratiebildung mehr politische Anerkennung und finanzielle Förderung erfährt. Wir fordern z.B. die Stärkung des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) und die Anpassung des Auslands-BAföG für Schülerinnen und Schüler. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass ehrenamtliche Gastfamilien mehr politische und gesellschaftliche Anerkennung erfahren und finanziell entlastet werden.

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