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Rede von Michael Stübgen (Parl. Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft) – Fragestunde

dip / rede 13.03.2019 · WP 19 · Original ↗

Teil von Protokoll der 85. Sitzung des 19. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.

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Text

Rede von Michael Stübgen (Parl. Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft) – Fragestunde Vielen Dank, Frau Kollegin. – Ihre Frage bezieht sich darauf, was wir für die Schafhalter vor dem Hintergrund ihrer schwierigen wirtschaftlichen Situation tun. Weil Ihre Frage suggeriert, der Wolf würde den Schafhaltern keine Probleme machen, will ich darauf hinweisen, dass das vollkommen falsch ist. Der Wolf macht nicht nur Schafhaltern, sondern Tierhaltern allgemein – von Rindern, von Pferden usw. – Riesensorgen, gerade in Gebieten, wo es eine große Population gibt. – Ich wollte nur richtigstellen, dass es nicht nur um andere Schwierigkeiten geht. Wir haben uns, was den Wolf betrifft, darum gekümmert, dass bei den Mehrkosten zur Wolfsabwehr bzw. zum Schutz vor dem Wolf – darauf hat meine Kollegin schon hingewiesen – eine Förderung von 100 Prozent, was die Investitionskosten für die entsprechenden Schutzzäune betrifft, durch die EU erfolgt. Wir konnten uns leider in Brüssel nicht durchsetzen mit unserem Ziel, auch die Arbeitskosten, die insgesamt 80 Prozent der gesamten Mehrkosten ausmachen, zu 100 Prozent zu fördern. Deshalb arbeiten wir gerade in Abstimmung mit dem Bundesumweltministerium im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ daran, hier zu einer 100-prozentigen Förderung für die entsprechenden Weidetierhalter zu kommen. Dazu zählen natürlich auch die Schafhalter. – Nein.

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