Deutscher Kitaverband. Bundesverband freier unabhängiger Träger von Kindertagesstätten e.V.
Text
Deutscher Kitaverband. Bundesverband freier unabhängiger Träger von Kindertagesstätten e.V.
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Der Deutsche Kitaverband. Bundesverband freier unabhängiger Träger von Kindertagesstätten e.V. ist das Sprachrohr der sozialunternehmerischen Kita-Träger in Deutschland und vertritt deren Interessen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene.
Der Deutsche Kitaverband vertritt die Trägerinteressen in staatlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Gremien und befördert den Austausch mit Öffentlichkeit und Politik. Der Verband sieht sich als Partner von Politik und Gesellschaft. Gemeinsam möchten wir eine ideale Bildung und Betreuung von Kindern sicherstellen. Ziel ist vor allem die Weiterentwicklung der Kita-Qualität und der kontinuierliche Austausch über die grundsätzlichen Herausforderungen von freien Kita-Trägern.
Hierzu ist der Verband im Dialog mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags und den relevanten Ministerien auf Bundes- und Landesebene. Des Weiteren werden Fachveranstaltungen durchgeführt, Positionspapiere und Stellungnahmen verfasst sowie Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Vorschulische Bildung; Kinder- und Jugendpolitik
Regelungsvorhaben:
- Gesetzentwurf eines Dritten Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung: Der Entwurf bleibt hinter der Erwartungshaltung der Kita-Träger zur Vorlage eines wirklichen Qualitätsentwicklungsgesetzes zurück. Die Fokussierung auf wesentliche Handlungsfelder und die Bekämpfung des Fachkräftemangels sind positive Ansätze. Es bedarf jedoch ergänzend noch einer punktuell stärkeren Berücksichtigung der verbleibenden Handlungsfelder sowie einer verbindlichen Qualitätsevaluation der Träger und der Personalqualifizierung. Darüber hinaus ist eine dauerhafte finanzielle Absicherung aller Maßnahmen unerlässlich.
- Ganztagsförderung von Grundschulkindern: Die politische Initiative zum Ausbau und zur Förderung der Ganztagesbetreuung für Kinder im Grundschulalter (Ganztagsförderungsgesetz – GaFöG) stellt das gesamte System vor große Herausforderungen. Die Pluralität der Bildungsangebote und das Recht der Eltern, zwischen unterschiedlichen – möglichst wohnortnahen – pädagogischen Konzepten, Bildungsangeboten sowie Trägern wählen zu können müssen beibehalten werden. Diese Vielfalt muss bei der Förderung und dem Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote berücksichtigt werden.
- Anerkennung freier Träger: Die Verfassungsmäßigkeit von § 75 SGB VIII sollte neu bewertet werden, um sicherzustellen, dass alle Organisationen mit den nötigen Fachkenntnissen als freie Träger der Jugendhilfe anerkannt werden können.
Relationen
Keine Relationen.