Bund Deutscher Amateurtheater
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Bund Deutscher Amateurtheater
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) vertritt die Interessen der Amateurtheater in Deutschland auf nationaler und internationaler Ebene in Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft. Der Verband wurde 1892 in Berlin gegründet. Er ist einer der größten Interessenverbände für die Darstellenden Künste in Europa. Rund 2.500 Theatervereine aus allen Bundesländern mit etwa 200.000 Engagierten sind im BDAT mit seinen 17 Mitgliedsverbänden organisiert, darunter Kinder-, Jugend und Seniorentheaterensembles und generationenübergreifende Theatergruppen. Zwei Drittel der Mitgliedsbühnen arbeiten in ländlichen Räumen. Die Förderung des Theaterspielens, der Kulturellen Bildung und das Freiwillige Engagement bilden seine zentralen Themen. Der BDAT initiiert Projekte, Festivals und Fachtagungen, fördert nationale und internationale Spielbegegnungen und gestaltet ein systematisches Fortbildungsprogramm für Spielerinnen und Spieler im Amateurtheater. Seit 2010 vergibt er den Deutschen Amateurtheaterpreis amarena und realisiert damit die Empfehlung der Enquètekommission Kultur des Deutschen Bundestags. Der BDAT ist Zentralstelle für den deutsch-französischen Jugendaustausch, pflegt in internationalen Netzwerken den Austausch der Engagierten in den Darstellenden Künsten und ist seit 2012 Träger des generationsoffenen Bundesfreiwilligendienstes Kultur und Bildung. Der Bundesverband engagiert sich in einem Diversitäts-Entwicklungsprozess, der die gemeinsame, inklusive Idee - Theater mit allen und für alle - weiterführen soll.
Interessenbereiche: Kultur; Seniorenpolitik; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Kinder- und Jugendpolitik
Regelungsvorhaben:
- Einrichtung eines Amateurtheater Fonds: Es soll auf Bundesebene ein Fonds zur Unterstützung von Amateurtheaterprojekten etabliert werden. Bisher existiert kein Fonds für Amateurtheater obwohl das Schaffen von Amteurtheatern bundesweite Relevanz besitzt. Mit einem Fonds soll die kulturelle Vielfalt und das Immaterielle Kulturerbe Amateurtheater in ländlichen und städtischen Räumen erhalten und weiterentwickelt werden. Ebenso ist es Ziel, künstlerischen Nachwuchs für Amateurtheater zu unterstützen, und die ehrenamtliche Arbeit, die meist im Vereinskontext stattfindet, als Voraussetzung für das Wirken von Amateurtheater zu stärken.
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