Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V.
Text
Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V.
Tätigkeit: Berufsverband
Der Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V. ist die berufsständische Vertretung der in der Land- und Forstwirtschaft tätigen Menschen im Land Sachsen-Anhalt. Der Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V. hat die Aufgabe,
1. die Belange der in der Land- und Forstwirtschaft in Sachsen-Anhalt tätigen Menschen in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen und zu fördern, wozu insbesondere die Vertretung der agrar-, wirtschafts-, umwelt-, rechts-, steuer-, sozial-, bildungs- und gesellschaftspolitischen Interessen gehört;
2. die Interessen des ländlichen Raumes aktiv zu vertreten;
3. die Tätigkeit der Mitgliederorganisationen in allen wesentli-chen Angelegenheiten zu koordinieren und zu unterstützen.
Parteipolitisch und konfessionell unabhängig setzt sich der Bau-ernverband Sachsen-Anhalt e.V. für eine umweltschonende, nachhaltige, tierschutzgerechte, zukunftsorientierte, vielfältig strukturierte, unter marktwirtschaftlichen Bedingungen leistungs- und wettbewerbsfähige Landwirtschaft bei Chancengleichheit al-ler Unternehmen ein. Er spricht sich dafür aus, dass die freie Ver-fügbarkeit der Eigentümer über ihren Grund und Boden sowie über ihr Kapital gewahrt bleibt. Der Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V. strebt die Erhaltung der Kulturlandschaft, des ländli-chen Raumes und der natürlichen Lebensgrundlagen der Land- und Forstwirtschaft an. Er tritt konsequent für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel und für die Stärkung der Marktstel-lung einheimischer Erzeugnisse ein.
Der Verband hat insbesondere folgende Aufgaben:
1. Einflussnahme auf agrarpolitische Entscheidungen der Lan-desregierung;
2. gleichrangige Förderung und Unterstützung der Unterneh-men in allen Rechtsformen im Haupt- und Nebenerwerb;
3. Pflege der Zusammenarbeit sowie Abstimmung und Entwick-lung gemeinsamer agrarpolitischer Aktivitäten mit anderen Verbänden;
4. Unterbreitung von Vorschlägen zur Agrargesetzgebung;
5. Einflussnahme und Mitsprache bei wirtschaftlichen und öko-logischen Strukturentscheidungen, die die Stellung des Be-rufsstandes berühren;
6. Vertretung und Mitsprache bei der Festlegung ökonomischer Regelungen für die Landwirtschaft nach dem Grundsatz der Chancengleichheit;
7. Wahrung der Interessen des Berufsstandes gegenüber allen Bereichen der Volkswirtschaft, insbesondere gegenüber der Landmaschinen- und Vorleistungsindustrie sowie gegenüber der Verarbeitungsindustrie und dem Handel;
8. Förderung von Initiativen beim Absatz der Produkte, insbe-sondere durch Zusammenarbeit mit Erzeugergemeinschaften und beim Aufbau bzw. der Beteiligung an landwirtschaftlichen Erzeugerorganisationen, Handels-, Verarbeitungs- und Ab-satzkapazitäten;
9. Förderung der Einrichtung von Beregnungsverbänden in Sachsen-Anhalt;
10. Einflussnahme auf die Gewährleistung eines vielfältigen Dienstleistungsangebotes für die spezifischen Unterneh-mensarten in betriebswirtschaftlicher, sozioökonomischer, rechtlicher und steuerlicher Hinsicht;
11. Beratung der Mitglieder in wirtschaftlichen, betriebswirtschaft-lichen, steuerlichen, rechtlichen, und sozialen Fragen;
12. Einflussnahme auf die Organisation und die Inhalte der Aus- und Weiterbildung in landwirtschaftlichen Berufen zur Vermitt-lung breit gefächerter Kenntnisse sowie Entwicklung und Durchführung eigener Bildungsangebote;
13. Einflussnahme auf eine angemessene Einkommens- und Sozialentwicklung der Landwirtschaft im Vergleich zu ande-ren Volkswirtschaftsbereichen;
14. Herausgabe eigener Informationsmaterialien und Gewährleis-tung einer breiten Medien- und Öffentlichkeitsarbeit;
15. Förderung des Berufsnachwuchses insbesondere durch Un-terstützung der Landjugendarbeit in Sachsen-Anhalt sowie der Fachschaften der in Sachsen-Anhalt ansässigen Univer-sitäten, Hoch- und Fachschulen;
16. Unterstützung und Förderung der Landfrauenarbeit und Landseniorenarbeit in Sachsen-Anhalt.
Interessenbereiche: Immissionsschutz; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Lebens- und Genussmittelindustrie; EU-Gesetzgebung; Berufliche Bildung; Ländlicher Raum; Artenschutz/Biodiversität; Lebensmittelsicherheit; Verbraucherschutz; EU-Binnenmarkt; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Verkehrsinfrastruktur; Land- und Forstwirtschaft; Klimaschutz; Kleine und mittlere Unternehmen; Straßenverkehr; Tierschutz; Fischerei/Aquakultur
Relationen
Keine Relationen.