Institut für Weltanschauungsrecht (ifw)
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Institut für Weltanschauungsrecht (ifw)
Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä.
Im Grundgesetz ist das Gebot der Neutralität des Staates in Fragen der Weltanschauung (religiöser wie nichtreligiöser Art) fest verankert. Es wird jedoch in Politik, Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung vielfach missachtet. Um Abhilfe zu schaffen, bringt das ifw Juristinnen und Juristen zusammen. Die Aktivitäten des Instituts verbinden rechtswissenschaftliche Forschung und populärwissenschaftliche Aufklärung mit rechtspolitischen Forderungen. Das ifw macht beispielsweise Missstände öffentlich, erstellt Gutachten zur juristischen Aufarbeitung und begleitet Betroffene in richtungsweisenden Gerichtsprozessen. Ungeachtet der unterschiedlichen religiösen oder nichtreligiösen Vorverständnisse sucht das ifw die Zusammenarbeit mit all denjenigen, die für rational begründete, evidenzbasierte, weltanschaulich neutrale und gerechte Rechtsnormen eintreten. Das ifw ist politisch unabhängig, überparteilich und nicht gewerblich orientiert.
Interessenbereiche: Zivilrecht; Sonstiges im Bereich "Recht"; Öffentliches Recht; Rechtspolitik; Strafrecht
Regelungsvorhaben:
- Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs: Entkriminalsierung des Schwangerschaftsabbruchs, Abschaffung der §§ 218ff. StGB
- Abschaffung des § 166 StGB: Abschaffung des § 166 StGB zur Stärkung der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit
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