Frage von Lisa Badum (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/5662)
Teil von Protokoll der 76. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.
Text
Frage von Lisa Badum (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/5662)
Aus welchen Gründen fanden die langjährigen Veranstaltungsformate Petersberger Klimadialog (PCD) sowie Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) dieses Jahr erstmals nicht in den Räumlichkeiten des Auswärtigen Amtes und nicht, wie sonst üblich, in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie statt, und warum hat die Bundesregierung den BETD so stark verkleinert und auf eine bloße „Evening Reception“ verkürzt?
Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter:
Der Petersberger Klimadialog (PCD) fand nicht erstmalig an einem anderen Ort als dem Auswärtigen Amt statt – er hat seit seiner Gründung im Jahr 2010 erst fünf Mal im Auswärtigen Amt stattgefunden.
In diesem Jahr wurde er vom federführenden Bundesumweltministerium unter Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit an einem für das Format der Veranstaltung geeigneten externen Veranstaltungsort ausgerichtet. Die ressortübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Bundesregierung, insbesondere mit dem Auswärtigen Amt, wird ungeachtet dessen fortgesetzt.
Die Bundesregierung hat in diesem Jahr nicht zum Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) eingeladen. Die Entscheidung des Konsortiums aus Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) und eclareon, das die Rechte am Namen Berlin Energy Transition Dialogue hält, am 20. April 2026 eine „BETD Evening Reception“ zu veranstalten, ist davon unabhängig.
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