Fragen für die Fragestunde der 76. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 6. Mai 2026
Text
Fragen für die Fragestunde der 76. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 6. Mai 2026
Deutscher Bundestag Drucksache 21/5662
21. Wahlperiode 30.04.2026
Fragen
für die Fragestunde der 76. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 6. Mai 2026
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Akbulut, Gökay (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45, 46
Al-Wazir, Tarek
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Audretsch, Andreas
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Badum, Lisa (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . 5, 8
Bauer, Marcel (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Bock, Violetta (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9, 51
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6, 28
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36, 39
Dahmen, Janosch, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 17, 18
Düring, Deborah
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 42, 43
Emmerich, Marcel
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Fetsch, Thomas (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57, 58
Galla, Rainer (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34, 37
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 70, 71
Gebel, Kathrin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16, 61
Gesenhues, Jan-Niclas, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . 1, 3
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2, 33
Kappert-Gonther, Kirsten, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 19, 20
Kellner, Michael
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 53, 54
Abgeordnete Nummer
der Frage
Köktürk, Cansin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 22, 49
Köstering, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23, 69
Latendorf, Ina (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Lemke, Sonja (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Lenhard, Rebecca
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Lensing, Sascha (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31, 32
Lührmann, Anna, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 30, 52
Matzerath, Markus (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40, 65
Meyer-Soltau, Knuth (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41, 56
Neuhäuser, Charlotte Antonia (Die Linke) . . . . . . . . 47
Nick, Ophelia, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . 4, 60
Polat, Filiz
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 38, 73
Przygodda, Kerstin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64, 72
Reichardt, Martin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55, 63
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12, 14
Schauws, Ulle (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . 62
Scheirich, Raimond (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 35, 67
Schneider, Julia
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 10, 29
Schröder, Stefan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11, 66
Abgeordnete Nummer
der Frage
Verlinden, Julia, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 21
Abgeordnete Nummer
der Frage
Wagner, Johannes
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 13, 15
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . 6
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes . . . . 11
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung, Technologie
und Raumfahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 22
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales
und Staatsmodernisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
1. Abgeordneter
Dr. Jan-Niclas
Gesenhues
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann legt die Bundesregierung das Gesetz zur
Stärkung der natürlichen Infrastruktur vor, und
wie will die Bundesregierung erreichen, dass die
Ziele des Gesetzes nicht durch weitere Vorhaben
der Bundesregierung wie das
Infrastrukturzukunftsgesetz und das Umweltrechtsbehelfsgesetz
konterkariert werden?
2. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung hinsichtlich
des Umwelt- und Naturschutzes die Fortsetzung
ihrer bisherigen energiepolitischen Linie beim
weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, etwa
im Hinblick auf die Auswirkungen auf
Biodiversität, Flächeninanspruchnahme und den Schutz
von Natur und Landschaft?
3. Abgeordneter
Dr. Jan-Niclas
Gesenhues
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten Maßnahmen ergreift die
Bundesregierung, um angesichts zunehmender
Belastungen von Gewässern durch Schadstoffe wie
PFAS, Mikroplastik, Nitrat und
Medikamentenrückstände die Wasserqualität wirksam zu
schützen und die Kosten der Trinkwasseraufbereitung
für die Allgemeinheit zu begrenzen?
4. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Wie weit ist nach Kenntnis der Bundesregierung
der Rückbau der drei am 15. April 2023 im Zuge
des Atomausstiegs endgültig abgeschalteten
Kernkraftwerke in Deutschland fortgeschritten?
5. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten Schlüsse zieht das
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit aus den
Verhandlungen und Ergebnissen der ersten Internationalen
Konferenz zum Ausstieg aus den fossilen
Energien in Santa Marta (Kolumbien) für die eigene
Regierungsarbeit, auch mit Blick auf die
anstehenden Klimaverhandlungen bei der COP31, und
bis wann legt die Bundesregierung entsprechende
Maßnahmen vor, beispielsweise im Rahmen der
Überarbeitung des Klimaschutzprogrammes?
6. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Wie viele Stellen für Klimaanpassungsmanager
werden gegenwärtig durch die Förderrichtlinie
des Bundesumweltministeriums „Maßnahmen zur
Anpassung an die Folgen des Klimawandels“
gefördert, und wie viele davon konnten bisher auch
besetzt werden (www.bmuv.de/programm/foerder
ung-von-massnahmen-zur-anpassung-an-die-folge
n-des-klimawandels)?
7. Abgeordnete
Dr. Julia Verlinden
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie begründet das Bundesministerium für
Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare
Sicherheit (BMUKN), das die Anfang 2025 in Kraft
getretene Kommunalabwasserrichtlinie (KARL)
als einen Meilenstein für den Gewässerschutz
betrachtet (vgl. Antwort der Bundesregierung auf
meine Mündliche Frage 13,
Plenarprotokoll 21/73, S. 8793 (D)), die von ihm
mitgetragenen neuerlichen Relativierungen und Vorbehalte
gegenüber der KARL, welche in der
Chemieagenda des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie und des BMUKN formuliert werden
(www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktio
n/DE/Externe-Links/C-D/chemieagenda.pdf?__bl
ob=publicationFile, S. 47), und wie möchte die
Bundesregierung die in dieser Agenda genannten
Maßnahmen bei der Umsetzung der KARL in
nationales Recht konkret anwenden, ohne
Abstriche beim Gewässerschutz in Deutschland zu
riskieren?
8. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Aus welchen Gründen fanden die langjährigen
Veranstaltungsformate Petersberger Klimadialog
(PCD) sowie Berlin Energy Transition Dialogue
(BETD) dieses Jahr erstmals nicht in den
Räumlichkeiten des Auswärtigen Amts und nicht, wie
sonst üblich, in Zusammenarbeit mit dem
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie statt,
und warum hat die Bundesregierung den BETD
so stark verkleinert und auf eine bloße „Evening
Reception“ verkürzt?
9. Abgeordnete
Violetta Bock
(Die Linke)
Liegen der Bundesregierung Berechnungen dazu
vor, welche klimapolitischen Auswirkungen
(CO2-Emissionen, THG-Emissionen, Sektorziele,
Gas- und Ölverbrauch) die viermonatige
Verschiebung des Inkrafttretens der 65-Prozent-Regel
hat (siehe https://table.media/assets/geg-kabinettv
orlage.pdf)?
10. Abgeordnete
Julia Schneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern war das Bundesministerium für
Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare
Sicherheit bei der Erarbeitung der Baugesetzbuch-
Novelle (Entwurf eines Gesetzes zur
Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts)
beteiligt, und welche Positionen wurden in Bezug
auf die notwendige Klimaanpassung –
beispielsweise Hitzeschutz, Entsiegelung,
Frischluftschneisen und Ausbau blau-grüner Infrastruktur –
eingebracht, um negative Auswirkungen auf
Klimaresilienz und Lebensqualität in Städten zu
vermeiden?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Gesundheit
11. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Plant die Bundesregierung die Einführung einer
Abgabe auf zuckerhaltige Getränke oder
vergleichbarer fiskalischer Maßnahmen zur
Reduktion des Zuckerkonsums in Deutschland, und
welche Erkenntnisse aus internationalen
Erfahrungen legt sie ihrer Bewertung zugrunde?
12. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung mit
der neuen Gesundheitsreform (www.t-online.de/n
achrichten/deutschland/innenpolitik/id_10121650
2/gesundheitsreform-gutverdiener-sollen-mehr-be
itraege-zahlen-.html)?
13. Abgeordneter
Johannes Wagner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwieweit stimmt das Bundesministerium für
Gesundheit seiner eigens einberufenen Finanz
Kommission Gesundheit in ihrer Analyse zu, dass der
übermäßige Konsum von Zucker sowohl einen
erheblichen negativen Effekt auf die Gesundheit hat
als auch zu hohen Folgekosten für das deutsche
Gesundheitssystem führt (vgl. Erster Bericht der
FinanzKommission Gesundheit, Kapitel 8, www.
bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Datei
en/3_Downloads/F/FinanzKommission_Gesundh
eit/FinanzKommissionGesundheit_Erster_Berich
t_20260330.pdf), und von welcher
Größenordnung geht es bei ebendiesen Schäden aus?
14. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Wie möchte die Bundesregierung das System der
gesetzlichen Krankenversicherung für die
nächsten 20 Jahre sicherstellen?
15. Abgeordneter
Johannes Wagner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welches Bundesministerium wäre bei einer
möglichen Einführung einer Herstellerabgabe auf
zuckergesüßte Getränke, wie sie die Finanz
Kommission Gesundheit empfiehlt und die die
Bundesregierung laut ihrer Antwort auf meine
Mündliche Frage 29, Plenarprotokoll 21/73,
S. 8798 (A), derzeit prüft, federführend bei der
Erarbeitung eines entsprechenden Gesetzentwurfs
zuständig?
16. Abgeordnete
Kathrin Gebel
(Die Linke)
Bestehen aus Sicht der Bundesregierung
Handlungsbedarfe hinsichtlich der Fälle mangelnder
Wirkung von Betäubung beim Kaiserschnitt, und
wenn ja, welche sind dies konkret?
17. Abgeordneter
Dr. Janosch
Dahmen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie passt der Anspruch der Bundesregierung, die
Digitalisierung des Gesundheitswesens zu
beschleunigen, damit zusammen, dass zentrale
Fristen für elektronische Verordnungen im
Referentenentwurf des Gesetzes für Daten und digitale
Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG)
gegenüber den im Digitale-Versorgung-und-Pflege-
Modernisierungsgesetz (DVPMG) festgelegten
Zeitplänen teils um mehrere Jahre verschoben werden
mussten – konkret etwa bei Betäubungsmitteln
und T-Rezepten um mehr als fünf Jahre (vom
1. Januar 2023 auf den 1. März 2028), bei der
häuslichen Krankenpflege um mehr als
viereinhalb Jahre (vom 1. Januar 2024 auf den 1.
September 2028), bei der außerklinischen
Intensivpflege um mehr als sieben Jahre (vom 1. Januar
2024 auf den 1. April 2031), bei der Soziotherapie
um mehr als sechs Jahre (vom 1. Juli 2025 auf
den 1. September 2031), bei Heilmitteln um
knapp drei Jahre (vom 1. Juli 2026 auf den 1. Juni
2029) sowie bei Hilfsmitteln um vier Jahre (vom
1. Juli 2026 auf den 1. Juli 2030)?
18. Abgeordneter
Dr. Janosch
Dahmen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie erklärt die Bundesregierung den Bürgerinnen
und Bürgern ihre Entscheidung,
versicherungsfremde Leistungen entgegen der Empfehlung der
FinanzKommission Gesundheit nicht durch
Steuermittel auszugleichen und Beitragszahler damit
um 12 Mrd. Euro zu entlasten, gleichzeitig aber
Mehreinnahmen aus der Erhöhung der
Tabaksteuer für die Senkung der Mineralölsteuer zu nutzen,
wovon nach meiner Ansicht Mineralölkonzerne,
aber nicht Beitragszahler und Betriebe durch
entsprechend niedrigere Beiträge profitieren?
19. Abgeordnete
Dr. Kirsten
Kappert-Gonther
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern sieht die Bundesregierung
Handlungsbedarf, um die Versorgung von Menschen in
akuten psychischen Krisen zu sichern?
20. Abgeordnete
Dr. Kirsten
Kappert-Gonther
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
darüber vor, inwiefern Versicherte sich eine
individuelle Beratung zu Fragen der Organspende
wünschen?
21. Abgeordnete
Dr. Julia Verlinden
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ist der Bundesregierung die im Fachmagazin
„The Lancet“ erschienene Studie des
Universitätsklinikums Heidelberg, insbesondere deren dort
beschriebene Gesundheitsfolgen der Klimakrise
(www.zdfheute.de/panorama/klimawandel-gesun
dheit-hitzetote-infektionen-risiken-allergien-heusc
hnupfen-100.html), bekannt, und falls ja, welche
Rückschlüsse zieht sie aus den Erkenntnissen
dieser Studie für konkrete Klimaschutz- und
Klimaanpassungsmaßnahmen der Bundesregierung, und
wie viele Mittel stellt die Bundesregierung über
den Haushalt 2026 und über eigene Titel im
Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität
konkret für den Hitzeschutz im Vergleich zum
Haushalt 2025 zur Verfügung?
22. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass
gesundheitliche Versorgung für Menschen in Armut,
insbesondere für Bürgergeld- und
Sozialhilfebeziehende, auch unter dem geplanten GKV-
Beitragssatzstabilisierungsgesetz weiterhin realistisch
und bezahlbar bleibt, wenn die Zuzahlungen bei
verschreibungspflichtigen Medikamenten um
50 Prozent steigen, weitere Leistungen aus dem
Kassenkatalog gestrichen werden und nach
meiner fachlichen Beurteilung als ehemalige
Sozialarbeiterin das Risiko besteht, dass viele
Betroffene ihre gesetzlichen Ansprüche auf
Zuzahlungsbefreiung aus Unkenntnis oder aufgrund
bürokratischer Hürden nicht geltend machen, und
wie soll unter diesen Bedingungen verhindert
werden, dass notwendige Behandlungen aus
finanziellen Gründen aufgeschoben oder ganz
unterlassen werden?
23. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchem Umfang hat die Bundesregierung die
Hitzeschutzplanungen aus der vergangenen
Wahlperiode umgesetzt, aufgegriffen und
weiterentwickelt, und welche Maßnahmen zum vorbeugenden
Hitzeschutz werden durch die jetzige
Bundesregierung in den kommenden Jahren auf den Weg
gebracht?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
24. Abgeordneter
Marcel Bauer
(Die Linke)
Inwiefern werden die Ergebnisse in Bezug auf die
Verkehrssicherungspflicht in Wäldern der
Ministerpräsidentenkonferenz vom 4. Dezember 2025
im Jahr 2026 in Bundesrecht, insbesondere beim
Bundeswaldgesetz und beim
Bundesnaturschutzgesetz, umgesetzt, wenn die Umsetzung bis Ende
2026 angekündigt ist?
25. Abgeordnete
Ina Latendorf
(Die Linke)
Inwiefern wird die Bundesregierung ihren
Zeitplan für die Anpassung des
Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes korrigieren, nachdem durch
das Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie Presseberichten zufolge der
Referentenentwurf gestoppt wurde?
26. Abgeordnete
Dr. Ophelia Nick
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie bewertet die Bundesregierung die in dieser
Legislaturperiode ergriffenen agrarpolitischen
Maßnahmen mit Blick auf Umwelt, Klima,
Naturschutz und Tierwohl, beispielsweise mit Blick auf
bisherige Maßnahmen wie die Aufhebung der
Stoffstrombilanz, eine verschleppte Novelle des
Düngegesetzes inkl. drohenden
Vertragsverletzungsverfahrens in der EU und die vorzeitige
Beendigung des Bundesprogramms zur Förderung
des tier- und klimagerechteren Umbaus der
Tierhaltung, und wie bewertet die Bundesregierung
dies vor dem Hintergrund, dass sie in ihrem
Klimaschutzprogramm selbst einräumt, „dass weder
die bisher beschlossenen, noch die im
Klimaschutzprogramm vorgeschlagenen zusätzlichen
Maßnahmen“ bislang ausreichend sind, damit die
Landwirtschaft ihren angemessenen Beitrag zur
Erreichung der Klimaziele leisten kann?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
27. Abgeordneter
Raimond Scheirich
(AfD)
Wie rechtfertigt die Bundesregierung die nach
meiner Auffassung nach wie vor
unverhältnismäßig hohen Zahlungen (allein das Auswärtige Amt
bewilligte 2020 knapp unter 200 Mio. Euro, 2024
über 400 Mio. Euro, 2025 knapp unter 300 Mio.
Euro und aktuell 2026 um die 100 Mio. Euro) in
Form von Entwicklungshilfe (ODA) und
humanitärer Hilfe ins Ausland, obwohl Deutschlands
Schuldenstand die offizielle EU-Obergrenze von
60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)
überschritten hat (vgl. zum Beitrag des Auswärtiges
Amts, Einzelplan 05: Anlage 1 der Antwort der
Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der
Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache
21/5178: hier jeweils für das Jahr 2026 die
Antworten zu den Fragen 1 bis 3, für die Jahre 2020,
2024 und 2025 die Antworten zu Frage 5)?
28. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Auf welche Gesamtsumme belaufen sich nach
Kenntnis des Bundesministers für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
die Ausgaben, die für Klimaschutzmaßnahmen im
Ausland durch Deutschland seit dem Beginn der
Legislaturperiode getätigt wurden, und wie viele
solcher Klimaschutzprogramme werden aktuell
im Ausland gefördert?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
29. Abgeordnete
Julia Schneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie bewertet die Bundesregierung die
Umsetzbarkeit des Artikels 8 der EU-
Wiederherstellungsverordnung zum Erhalt und Ausbau städtischer
Ökosysteme in Bezug auf die Beschlüsse des
Koalitionsausschusses vom 28. November 2025 zur
anstehenden Baugesetzbuch-Novelle (siehe:
www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungs
verfahren/DE/baugb-upgrade/baugb-upgrad
e.html), und welche konkreten Maßnahmen strebt
die Bundesregierung an, um Zielkonflikte
zwischen Versiegelungen und dem Schutz urbaner
Grünflächen hierzulande aufzulösen?
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und
des Bundeskanzleramtes
30. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wurde die Digitalabgabe für Online-Plattformen,
die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU
und SPD verankert ist und bezüglich deren
Einführung „noch in diesem Jahr“ sich der
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und
Medien Dr. Wolfram Weimer zuversichtlich zeigte
(www.merkur.de/politik/tech-giganten-im-
visierdigitalsteuer-soll-medienvielfalt-in-deutschland-re
tten-zr-94185912.html), als Einnahme in den
vorgestellten Eckpunkten für den Haushalt 2027
(www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundesk
abinett-haushaltsentwurf-2027-beschlossen-10
0.html) geprüft, und wenn ja, warum wurde sie
nicht berücksichtigt, und plant die
Bundesregierung, dem Parlament einen Gesetzentwurf für die
Einführung einer Digitalabgabe vorzulegen, und
wenn ja, wann?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Finanzen
31. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Wie erklärt die Bundesregierung vor dem
Hintergrund ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der
Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache
21/5409, dass sie die illegale Cannabiseinfuhr aus
den USA über Post- und Paketsendungen
wirksam bekämpfen will, obwohl sie selbst einräumt,
dass hierzu weder statistische Erfassungen noch
belastbare Erkenntnisse zu Umfang und Struktur
vorliegen?
32. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Auf welcher konkreten nachvollziehbaren
Grundlage trifft die Bundesregierung vor dem
Hintergrund ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der
Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache
21/5409 operative und strategische
Entscheidungen zur Bekämpfung des Drogenschmuggels über
den Postverkehr, wenn sie selbst einräumt, dass
hierzu keine differenzierte Datenerhebung
erfolgt?
33. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Plant die Bundesregierung eine nachträgliche
Evaluation der dem Entwurf eines Zweiten
Gesetzes zur Änderung des Energiesteuergesetzes zur
temporären Absenkung der Energiesteuer für
Kraftstoffe (Bundestagsdrucksache 21/5321)
gegenständlichen Senkung der Energiesteuer in
Höhe von brutto 0,17 Euro dahingehend, ob und,
falls ja, in welchem Umfang diese temporäre
Absenkung der Energiesteuer bei den Verbrauchern
in Deutschland angekommen ist, und falls nein,
weshalb nicht?
34. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung
dazu gebildet, ob die vom Bundesminister der
Finanzen Lars Klingbeil geplante Einschränkung
der Möglichkeit der strafbefreienden
Selbstanzeige nach § 371 der Abgabenordnung (AO) bzw.
des Absehens von Verfolgung nach § 398a AO
einer effektiven Strafrechtspflege dienlich ist,
nachdem die Selbstanzeige nach meiner
Auffassung einerseits eine – im Hinblick auf die seit
2011 vorgenommenen Verschärfungen
inzwischen für die Staatseinnahmen im Wortsinne
„goldene“ – Brücke zurück zu Rechtstreue und
Steuerehrlichkeit schaffen will, was bei
Steuerhinterziehung meist nicht ohne die Offenbarung
früheren strafbaren Verhaltens möglich ist, und
andererseits die Belastung von Steuerfahndung
und Strafgerichten durch langwierige, kosten- und
personalintensive Verfahren reduzieren will, und
wenn ja, welche (https://handelsblatt.com/politik/
deutschland/reformen-klingbeil-will-strafbefreien
de-selbstanzeige-abschaffen/100220355.html)?
35. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welchen Zeitplan verfolgt die Bundesregierung
für die Erarbeitung und den Erlass der
Rechtsverordnung zur Umsetzung des
Standarddepotvertrags in öffentlicher Trägerschaft nach § 1
Absatz 1e des Altersvorsorgereformgesetzes
(Bundestagsdrucksache 21/4088; bitte auch den
Zeitpunkt der Vorlage dieser Rechtsverordnung an
den Deutschen Bundestag angeben), und welche
konkreten Umsetzungsschritte sowie Gespräche
mit potenziellen Trägern sind bisher geplant oder
bereits durchgeführt worden (bitte auch das
innerhalb der Bundesregierung für die
Rechtsverordnung zuständige Bundesministerium benennen)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des
Innern
36. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Was wurde beim Besuch des Präsidenten der
Bundespolizei Dieter Romann in Algerien im April
2026 (https://news.radioalgerie.dz/en/node/8
3968) im Einzelnen im Bereich der
Polizeikooperation mit Vertretern algerischer Behörden
besprochen und vereinbart (bitte die entsprechenden
algerischen Behörden angeben), und welche
polizeilichen Ausbildungs- und
Ausrüstungsmaßnahmen haben seit Januar 2025 zwischen
Deutschland und Algerien stattgefunden (bitte auch die
geplanten Maßnahmen nennen)?
37. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Wie waren die konkreten Rahmenbedingungen
der Abschiebung von 25 männlichen
afghanischen Straftätern – Delikte unter anderem:
Totschlag, Vergewaltigung, schwere
Körperverletzung, Drogendelikte – nach Kabul per Charterflug
in der Nacht auf den 28. April 2026 (www.bmi.bu
nd.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2026/04/m
assnahme.html; bitte ausführen und dabei
angeben: Dauer der Planung der Maßnahme; Anzahl
der beteiligten Bundesländer; Anzahl der
Bundesländer, die eine Mitwirkung abgelehnt haben;
Gesamtkosten der Maßnahme; reine Kosten des
Charterflugs für Hin- und Rückreise; Anzahl der
Begleitpersonen wie Bundespolizisten,
medizinisches Personal, Dolmetscher oder Geistliche;
Anzahl der verbliebenen ungenutzten Plätze), und
wurden die frei gewordenen Platzkapazitäten
beim Rückflug genutzt, um Personen aus
Afghanistan neu nach Deutschland einzufliegen, ggf.
über einen Zwischenhalt in Pakistan, nachdem
dort vor zwei Monaten noch etwa 280 Menschen
auf die Einreise nach Deutschland warteten
(www.spiegel.de/politik/aufnahmeprogramm-noc
h-rund-280-afghanen-warten-auf-einreise-nach-de
utschland-a-c2cb3b2d-59b5-4ea1-a3ff-2245f8a3
698e; bitte ausführen und die Anzahl der
eingeflogenen Personen angeben, aufgeschlüsselt nach
Männern, Frauen und Personen unter 18 Jahren)?
38. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Sind der Bundesregierung Fälle von Geoblocking
zum Nachteil von nationalen oder sprachlichen
Minderheiten in Deutschland bekannt, und wenn
ja, welche, und ergreift die Bundesregierung
Maßnahmen zur Ermöglichung des
grenzüberschreitenden Zugangs zu audiovisuellen Inhalten
für Bürgerinnen und Bürger, die zu traditionellen
nationalen oder sprachlichen Minderheiten
gehören, und wenn ja, welche?
39. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Wie lautet die quantitative Bilanz der
Bundesregierung zu den am 7. Mai 2025 durch den
Bundesminister des Innern Alexander Dobrindt
angeordneten Zurückweisungen auch von
Schutzsuchenden an den deutschen Binnengrenzen
(insbesondere zur Zahl der seitdem festgestellten
unerlaubten Einreisen, der an der Grenze
geäußerten Asylgesuche, der zurückgewiesenen
Personen/Schutzsuchenden bzw. der vulnerablen
Schutzsuchenden, die einreisen durften; bitte die
Angaben nach Quartalen auflisten), und mit
welcher Begründung ist die Bundesregierung trotz
anders lautender gerichtlicher Entscheidungen
(z. B. des Verwaltungsgerichts Berlin, Beschluss
vom 2. Juni 2025 – 6 L 191/25 und des
Amtsgerichts Pasewalk, Beschluss vom 1. August 2025 –
305 XIV 99/25) der Auffassung, dass diese
Zurückweisungen von Schutzsuchenden trotz eines
„deutlichen Rückgang[s] der illegalen Migration“,
„im Verhältnis zum Jahr zuvor […] um 51
Prozent […], im Verhältnis zu zwei Jahren davor um
66 Prozent“ (Bundesinnenminister Alexander
Dobrindt, Plenarprotokoll 21/52, S. 6179)
weiterhin unerlässlich sind, um eine behauptete
erhebliche Gefahr für die Sicherheit und Ordnung im
Sinne des Artikels 72 des Vertrags über die
Arbeitsweise der Europäischen Union
abzuwenden, was auch nach Prüfung des
Bundesinnenministeriums nur als Ausnahme im Rahmen eines
„Ultima-ratio-Grundsatz[es]“ zulässig wäre
(Antwort der Bundesregierung auf meine Schriftliche
Frage 27 auf Bundestagsdrucksache 20/13047;
bitte so ausführlich wie möglich begründen)?
40. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Hat das Bundesamt für Verfassungsschutz jemals
Bestrebungen registriert und in seinen
Verfassungsschutzberichten erwähnt, die das
Existenzrecht Deutschlands bestreiten – auch vor dem
Hintergrund der jedenfalls dahingehend klaren
Rechtslage („Im Sinne dieses Gesetzes sind
a) Bestrebungen gegen den Bestand des Bundes
oder eines Landes solche politisch bestimmten,
ziel- und zweckgerichteten Verhaltensweisen in
einem oder für einen Personenzusammenschluss,
der darauf gerichtet ist, die Freiheit des Bundes
oder eines Landes von fremder Herrschaft
aufzuheben, ihre staatliche Einheit zu beseitigen“,
§ 4 Absatz 1 des
Bundesverfassungsschutzgesetzes) –, und wenn ja, welche (bitte die 14 letzten
Fälle mit Jahreszahl der Erwähnung angeben)?
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
41. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung die rechtlichen
und sicherheitspolitischen Voraussetzungen für
eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an
einer internationalen Mission in der Straße von
Hormus, und unter welchen Bedingungen würde
die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag
einen Antrag auf ein entsprechendes Mandat
unterbreiten?
42. Abgeordnete
Deborah Düring
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie hat die Bundesregierung, wie im
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD angestrebt,
zusammen mit den internationalen Partnern den
Sahel und das Horn von Afrika stabilisiert, und
wie ist sie zusammen mit den internationalen
Partnern dem russischen und chinesischen
Einfluss in Afrika entgegengetreten?
43. Abgeordnete
Deborah Düring
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Warum hat die Bundesregierung die im
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD
verankerte auskömmliche Finanzierung der
humanitären Hilfe und Krisenprävention bislang nicht
sichergestellt, was Hilfsorganisationen mit Blick
auf Kürzungen im Bundeshaushalt 2025
kritisieren (www.fr.de/wirtschaft/hilfe-hilfsorganisatione
n-fordern-hoeheren-deutschen-beitrag-zur-humani
taeren-94048532.html), und wird sie sicherstellen,
dass eine flexiblere Finanzierung von lokalen
Initiativen, wie den Emergency Response Rooms im
Sudan, möglich sein wird, und wenn ja, mit
welchen Maßnahmen?
44. Abgeordneter
Marcel Emmerich
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus der Einschätzung der Europäischen
Kommission, dass die libysche Küstenwache eine
Einrichtung sei, die auf operativer Ebene für ganz
Libyen zuständig ist (vgl. www.europarl.europ
a.eu/doceo/document/E-10-2025-004025-ASW_
DE.pdf), vor dem Hintergrund ihrer Antwort zu
Frage 10 der Kleinen Anfrage der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf
Bundestagsdrucksache 21/4673, wonach sowohl die „Libyan
Coast Guard and Port Security“ (LCGPS) als
auch die „West-LCG“ der Regierung der
Nationalen Einheit (GNU) und die Küstenwache im
Osten Libyens der Libyschen Nationalarmee (LNA)
unterstellt ist, beziehungsweise welcher Akteur
der libyschen Seenotrettung ist nach Kenntnis der
Bundesregierung unter dem Dach der
Gemeinsamen Militärkommission angesiedelt und somit
im Westen wie im Osten Libyens operativ tätig?
45. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Ist der Bundesregierung der GIPES-Bericht vom
11. März 2026 bekannt, der im Zusammenhang
mit dem salvadorianischen Ausnahmezustand
angesichts von Vorwürfen massenhafter
willkürlicher Festnahmen, Todesfällen in staatlichem
Gewahrsam, des Verschwindenlassens sowie der
Aushöhlung richterlicher Unabhängigkeit von
einem hinreichenden Anhalt für mögliche
Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausgeht, und wenn
ja, hat sie gegenüber der Regierung El Salvadors
sowie in den zuständigen Gremien der
Europäische Union und der Vereinten Nationen
bilaterale, europäische und multilaterale Schritte
unternommen oder vorbereitet (bitte ausführen), und
unterstützt sie entsprechend den Empfehlungen
des Berichts die Einsetzung einer unabhängigen
internationalen Untersuchungsmission sowie
einer unabhängigen Überprüfungskommission für
Inhaftierte (vgl. https://dplf.org/en/2026/03/11/el-
salvador-at-the-crossroads-crimes-against-humani
ty-under-the-public-security-policy/)?
46. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Ist der Bundesregierung bekannt, dass das ZDF
von Mitwirkenden an Sendungen teilweise die
Unterzeichnung einer Verpflichtung verlangt,
wonach diese nicht mit Personen oder
Organisationen zusammenarbeiten dürfen, die unter anderem
auf US-amerikanischen Sanktionslisten stehen,
wodurch das ZDF politisch motivierte
Sanktionsentscheidungen der USA in seinen Arbeitsbereich
übernimmt, von denen aktuell auch Richterinnen
und Richter des Internationalen Strafgerichtshofs
in Den Haag betroffen sind (vgl. www.sueddeutsc
he.de/medien/experten-talkshow-gaeste-trump-sa
nktionsliste-terrorliste-li.3449653?reduced=true),
und wenn ja, sieht die Bundesregierung Anlass
für Maßnahmen mit dem Ziel, dass deutsche
Medienorganisationen nicht faktisch gezwungen
werden, dem außenpolitischen Sanktionsregime der
US-Regierung zu folgen, und ergreift die
Bundesregierung Maßnahmen zum Schutz des
Internationalen Strafgerichtshofs vor US-Sanktionen, etwa
durch Initiativen für einen EU-Rechtsakt in Form
einer Blocking-Verordnung oder durch andere
geeignete Instrumente (vgl. https://verfassungsblo
g.de/die-sanktionierung-des-rechts/)?
47. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
In wie vielen Auslandsvertretungen und
Generalkonsulaten wurden bisher die verpflichtenden
Porträts des Bundesministers des Auswärtigen
Dr. Johann Wadephul aufgehängt (www.tagesscha
u.de/inland/innenpolitik/botschaften-portraet-wad
ephul-100.html), und wie hoch sind die dafür aus
Bundesmitteln entstandenen Kosten (bitte
aufschlüsseln nach Kosten für Fotografinnen und
Fotografen für Porträtaufnahmen, Kosten für
Abzüge/Reproduktion, Versandkosten, Rahmen,
Installation, Kosten gesamt)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
48. Abgeordneter
Tarek Al-Wazir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ab welchem konkreten Zeitpunkt bzw. anhand
welcher Indikatoren sieht die Bundesregierung
die Notwendigkeit, Maßnahmen zur
Sicherstellung der Versorgung mit Kerosin sowie zur
Priorisierung von Abnehmern vorzulegen?
49. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Wie bringt die Bundesregierung die in ihrem
Klimaschutzprogramm 2026 gesetzten Ziele zur
Reduzierung von CO2 mit ihrer
Rüstungsexportpolitik in Einklang, vor dem Hintergrund, dass
namenhafte Organisationen und Forschende davor
warnen, dass die Auswirkungen von Kriegen und
militärischen Konflikten auf den Klimawandel
chronisch untererforscht sind und einen massiven
Anteil am weltweiten Ausstoß an CO2 haben –
wie auch eine neue Studie der Lancaster
University vom März dieses Jahres verdeutlicht, die
belegt, dass durch den Krieg in Gaza bisher ca.
33 Millionen Tonnen CO2 verursacht wurden –,
und gibt es innerhalb der Bundesregierung
Überlegungen dazu, sich dafür einzusetzen, dass der
Export von deutschen Kriegswaffen reduziert
wird, um den weltweiten Ausstoß an CO2 zu
verringern?
50. Abgeordneter
Andreas Audretsch
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat die Bundesministerin für Wirtschaft und
Energie Katherina Reiche noch offene oder
unverfallbare Ansprüche aus virtuellen
Aktienprogrammen, Performance-Plänen, Phantom Shares oder
vergleichbaren aktienkursbezogenen
Vergütungsprogrammen von E.ON, Westenergie oder
verbundenen Unternehmen, und welche dieser
Ansprüche hat die Bundesministerin seit ihrem
Amtsantritt angezeigt (bitte nach aktuellem
Barwert oder Fair Value, möglichem
Auszahlungsbetrag und Laufzeit auflisten)?
51. Abgeordnete
Violetta Bock
(Die Linke)
Seit wann sind der Bundesregierung die
Ergebnisse der Studie des Instituts für ökologische
Wirtschaftsforschung (IÖW), des Berlin-Instituts für
Bevölkerung und Entwicklung und des Instituts
der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW
Consult) zum Ausbau der erneuerbaren Energien
bekannt?
52. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus dem großen Potenzial von
Batteriespeichern für die Energiewende und dem Ausbau
von Rechenleistung in Deutschland, und welche
konkreten Maßnahmen plant die
Bundesregierung, um die Entwicklung und den Einsatz von
Batteriespeichern zu fördern (https://subs.ft.com/p
roducts?location=https%3A%2F%2Fig.ft.com%2
Fmega-batteries%2F)?
53. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat die Bundesregierung Kenntnis von den
Plänen des Vereinigten Königreichs, mittels des
Future Homes Standards ab 2028 Solaranlagen und
Wärmepumpen bei Gebäuden durch eine 75-
Prozent-Energieeinspar-Regel verpflichtend zu
machen (vgl. www.focus.de/earth/in-england-werde
n-solaranlagen-und-waermepumpen-zur-pflicht_4
cef7611-49ed-40d2-a7d9-e0e02b03e780.html),
und plant sie, hinsichtlich steigender Preise und
Knappheiten fossiler Energieträger, die
Elektrifizierung von Heizungen wie den Anteil von Solar
auf Dach zu erhöhen und den Entwurf des
Gebäude-Modernisierungs-Gesetztes (GMG) in dieser
Richtung anzupassen?
54. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie stellt die Bundesregierung im Falle einer
Kerosinknappheit die Belieferung von
Rettungshubschraubern, Polizei und Militär sicher, und hat sie
für diese Verbraucher in der Reserve ein
gesondertes Kontingent eingeplant?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Forschung, Technologie und Raumfahrt
55. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Wie hoch sind die Fördermittel, die der
Forschungsverbund MOTRA, der in seinem Monitor-
Bericht 2024/25 die Publikationsorgane ,,Tichy’s
Einblick“ und ,,Junge Freiheit“ in die politische
Kategorie ,,rechtsaußen“ einstuft, seit 2019 von
der Bundesregierung erhalten hat (bitte jeweils
nach Kalenderjahr aufschlüsseln; www.motra.inf
o/motra-monitor-2024-25/)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz
56. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung die geltenden
Entschädigungsregelungen nach dem Gesetz über
die Entschädigung für
Strafverfolgungsmaßnahmen (StrEG) für Personen, die zu Unrecht in
Untersuchungshaft genommen und später vollständig
rehabilitiert wurden, und sieht sie
Anpassungsbedarf bei der Höhe der Entschädigung oder der
Dauer bis zur Auszahlung?
57. Abgeordneter
Thomas Fetsch
(AfD)
Warum hat sich die Bundesregierung mit den von
ihr geplanten Vorschriften in den §§ 48b und 48c
der Bundesnotarordnung ihres Gesetzentwurfs
(unter Artikel 1 des Entwurfs eines Gesetzes zur
Förderung und Modernisierung des
Anwaltsnotariats auf Bundestagsdrucksache 21/5441) in der
Rechtssetzungstechnik systematisch einerseits an
dem Entwurf des Ausschusses Anwaltsnotariat
des Deutschen Anwaltsvereins e. V. aus dem
Oktober 2025 (vgl. DAV-Stellungnahme Nr.:
69/2025 und dort III. § 47a BNotO (neu) (S. 9, 10
d. Stellungnahme)) orientiert und weicht
andererseits von der dort vorgeschlagenen 8-jährigen
Amtsverlängerungsoption über drei mögliche
Antragsverfahren (DAV-Vorschlag) mit einer
insgesamt 6-jährigen Amtsverlängerungsoption über
zwei Antragsverfahren (Vorschlag der
Bundesregierung) ab?
58. Abgeordneter
Thomas Fetsch
(AfD)
Ist es nach Kenntnis der Bundesregierung richtig,
dass Anwaltsnotare und hauptberufliche Notare
derzeit im statistischen Mittel mit etwa 65
Lebensjahren aus dem Amt scheiden (bitte
Amtsaufgabealter analog der Antwort der
Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der AfD
auf Bundestagsdrucksache 21/5337 nach
Bundesländern ausweisen), und hat die Bundesregierung
vor diesem Hintergrund anstelle der im Entwurf
eines Gesetzes zur Förderung und
Modernisierung des Anwaltsnotariats
(Bundestagsdrucksache 21/5441) vorgesehenen
Antragsstufenregelung (vgl. Artikel 1, §§ 48b und 48c der
Bundesnotarordnung des Entwurfs) andere möglichen
Altersgrenzenregelungen (etwa starre
Altersgrenze, gar keine Altersgrenze oder die
Altersgrenze nach dem Vorschlag des Deutschen
Anwaltsvereins e. V., vgl. DAV-Stellungnahme
Nr. 69/2025) geprüft, und zu welchem Ergebnis
kam sie dabei?
59. Abgeordnete
Sonja Lemke
(Die Linke)
Sieht oder prüft die Bundesregierung angesichts
des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts
vom 24. März 2026 (2 BvL 3/18) zum
badenwürttembergischen Hochschulgesetz, das die dort
bestehende Regelung zur
Zweitveröffentlichungspflicht für nichtig erklärt, da sie in das
Regelungsgebiet des Urheberrechts und damit in die
ausschließliche Gesetzgebungskompetenz des
Bundes falle, einen entsprechenden Regelungsbedarf
im Urheberrecht?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
60. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Plant oder realisiert die Bundesregierung
gesundheitspolitische Entlastungsmaßnahmen zur
Familienförderung, und wenn ja, welche konkreten
Maßnahmen sind vorgesehen?
61. Abgeordnete
Kathrin Gebel
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung, gegen Periodenarmut
vorzugehen, von der in Deutschland circa eine/
eines von vier Frauen und Mädchen betroffen ist,
und wenn ja, in welcher Form?
62. Abgeordnete
Ulle Schauws
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Legt die Bundesregierung spätestens bis Mitte
Mai einen Entwurf für die Umsetzung der EU-
Entgelttransparenzrichtlinie vor, und wenn nein,
wie gedenkt die Bundesregierung, den Zeitplan
einzuhalten, die Richtlinie in nationales Recht
umzusetzen, was bis Anfang Juni 2026 passiert
sein muss (siehe Artikel 34 Absatz 1 der
Richtlinie (EU) 2023/97: „Die Mitgliedstaaten setzen
die Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft,
die erforderlich sind, um dieser Richtlinie bis zum
7. Juni 2026 nachzukommen. Sie setzen die
Kommission unverzüglich davon in Kenntnis.“, https://
eur-lex.europa.eu/legal-content/de/ALL/?uri=CE
LEX:32023L0970)?
63. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Hat die Bundesregierung irgendwelche
belastbaren Erkenntnisse darüber, dass in Deutschland
flächendeckend oder auch nur partiell ,,gleiche
oder gleichwertige Arbeit ausschließlich aufgrund
des Geschlechts einer Person nicht gleich bezahlt
wird“ (vgl. Antwort der Bundesregierung zu
Frage 5 der Kleinen Anfrage der Fraktion der
AfD auf Bundestagsdrucksache 21/5643), und
wenn ja, welche sind dies?
64. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Sieht die Bundesregierung in der laut jüngsten
Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamts
gegenwärtig in Deutschland festzustellenden
niedrigsten Geburtenrate seit dem Nachkriegsjahr
1946 ein politisches Problem (www.deutschlandf
unk.de/niedrige-geburtenrate-loest-kritik-an-politi
k-aus-100.html)?
65. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Erwägt die Bundesministerin für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien im
Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie
Leben!“ ein oder mehrere Projekte, die links
motivierte Gewalttaten dokumentieren – wie es etwa
das mittlerweile nach meinen Informationen wohl
aus finanziellen Gründen eingestellte Projekt lin-
ke-gewalt.info (https://web.archive.org/web/2023
0330090754/https://www.linke-gewalt.info/)
betrieben hat –, bei entsprechenden Förderanträgen
zu finanzieren oder sogar zu initiieren, und hält
die Bundesbildungsministerin eine solche
Dokumentation zur Herstellung öffentlicher Sensibilität
für das Thema sowie zur Prüfung der offiziellen
polizeilichen Statistiken (PKS, PMK-KPMD) für
eine gute Idee?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales
66. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung die
unterschiedliche Kostenbelastung gesetzlich
Versicherter einerseits und Leistungsberechtigter nach dem
Asylbewerberleistungsgesetz andererseits bei
zahnärztlichen Leistungen, und welche Kosten
sind dem Bund und den Ländern hierdurch zuletzt
entstanden?
67. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung
die aktuelle absolute und relative Zahl der
Bezieherinnen und Bezieher der Rente für besonders
langjährig Versicherte in den sieben
Regierungsbezirken Bayerns (bitte nach Geschlecht
aufschlüsseln)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Digitales und Staatsmodernisierung
68. Abgeordnete
Rebecca Lenhard
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Risiken und Folgen für die digitale
Souveränität deutscher Verwaltungsangebote sieht die
Bundesregierung im Fall einer möglichen Fusion
der Deutschen Telekom AG mit der T-Mobile-US
(www.handelsblatt.com/technik/it-internet/teleko
mmunikation-deutsche-telekom-prueft-fusion-mi
t-us-tochter-t-mobile/100218870.html),
insbesondere bei bestehenden und geplanten staatlichen
IT-Projekten mit Beteiligung der Deutschen
Telekom, wie etwa der angekündigten Bürger-App?
69. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchem Umfang setzt die Bundesregierung
aktuell die Messenger-Software „Signal“ ein, und
welche Alternativen sind für die Teamarbeit in
Behörden und Büros derzeit vom Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik für den
Einsatz freigegeben?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
70. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Betrachtet die Bundesregierung den Abschnitt der
sogenannten Franken-Sachsen-Magistrale Hof–
Martinlamitz nach der Planfeststellung als baureif
(vgl. https://bahnausbau-nordbayern.deutschebah
n.com/aktuelle-meldungen/baurecht-fuer-ersten-a
bschnitt-des-ostkorridors-sued-und-der-franken-sa
chsen-magistrale.html), und bis wann wird die
Bundesregierung die Finanzierung dieser
Maßnahme sicherstellen?
71. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Bis wann liegt die Förderrichtlinie zur Umrüstung
der Fahrzeuge für die On-Board-Ausrüstung des
European Train Management Systems (ERTMS)
bzw. für das European Train Control System
(ETCS) vor, und welche Fördervolumen sind für
die nächsten fünf Jahre jeweils vorgesehen?
72. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Plant die Deutsche Bahn AG nach Kenntnis der
Bundesregierung, während der anstehenden
Ertüchtigungsarbeiten an der Eisenbahnstrecke
Lübeck–Büchen (https://bauprojekte.deutschebah
n.com/p/luebeck-buechen) auch eine
Elektrifizierung und einen (stellenweisen) zweigleisigen
Ausbau durchzuführen, und wenn nicht, sind
diese Arbeiten in weiterer Zukunft vorgesehen?
73. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Liegen der Bundesregierung Informationen über
aktuelle oder künftige konkrete
Erprobungszwecke für die Transrapid-Versuchsanlage Emsland
vor, und wenn ja, welche, und mit welcher Dauer
ist nach Auffassung der Bundesregierung für den
kompletten Rückbau der Transrapid-
Versuchsanlage Emsland zu rechnen (www.noz.de/lokales/lat
hen/artikel/emsland-26-millionen-euro-im-bundes
haushalt-fuer-transrapidrueckbau-bis-2028-4896
5817)?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Relationen
- asked ← Bernd Schattner (Frage)
- asked ← Stefan Schröder (Frage)
- part_of_vorgang → Analyse der FinanzKommission Gesundheit zu den Folgen übermäßigen Zuckerkonsums (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Anbringung von Porträts von Bundesminister Johann Wadephul in den Auslandsvertretungen und Generalkonsulaten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Anzahl der Beziehenden der Rente für besonders langjährig Versicherte in den sieben bayerischen Regierungsbezirken (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Anzahl geförderter Stellen für Klimaanpassungsmanager durch die Förderrichtlinie „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ausgaben für Klimaschutzmaßnahmen im Ausland seit Beginn der aktuellen Legislaturperiode (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ausgestaltung der Amtsverlängerungsoption und Altersgrenzenregelungen im Rahmen der Modernisierung des Anwaltsnotariats (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Baureife des Abschnitts Hof - Martinlamitz der Franken-Sachsen-Magistrale (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Begründung der Bundesregierung zur Nichtfinanzierung versicherungsfremder Leistungen aus Steuermitteln bei gleichzeitiger Nutzung von Tabaks (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bekämpfung der illegalen Cannabiseinfuhr (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bekämpfung des Drogenschmuggels über den Postverkehr (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Beteiligung des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit an dem Gesetzentwurf zur Modernisierung des (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bewertung der agrarpolitischen Maßnahmen dieser Legislaturperiode hinsichtlich Umwelt, Klima, Naturschutz und Tierwohl (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bewertung der energiepolitischen Linie beim Ausbau erneuerbarer Energien aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bilanz der Zurückweisungen an deutschen Binnengrenzen seit Mai 2025 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einsatz der Messenger-Software Signal in der Bundesregierung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Entschädigungsregelungen für zu Unrecht in Untersuchungshaft genommene Personen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Erkenntnisse der Bundesregierung zum Wunsch von Versicherten nach individueller Beratung zu Organspende (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Fälle von Geoblocking zum Nachteil nationaler oder sprachlicher Minderheiten in Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Fördermittel des Bundes für den Forschungsverbund MOTRA seit 2019 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Förderung von Projekten zur Dokumentation links motivierter Gewalttaten im Bundesprogramm Demokratie Leben! (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Fristgerechte Vorlage eines Entwurfs zur Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Geplante Evaluation der temporären Energiesteuersenkung hinsichtlich tatsächlicher Weitergabe an Verbraucher (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Geplanten Einschränkung der strafbefreienden Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Geschlechtsbezogene Lohnungleichheit in Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gesundheitspolitische Entlastungsmaßnahmen zur Familienförderung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gründe für die veränderte Durchführung des Petersberger Klimadialogs und des Berlin Energy Transition Dialogue (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Handlungsbedarf bei Fällen mangelnder Wirkung von Betäubung beim Kaiserschnitt (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Handlungsbedarf zur Sicherung der Versorgung von Menschen in akuten psychischen Krisen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Inhalte und Vereinbarungen zur deutsch-algerischen Polizeikooperation beim Algerienbesuch des Bundespolizeipräsidenten Dieter Romann (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Kenntnisnahme der Ergebnisse der Studie des IÖW und des IW Consult zum Ausbau der erneuerbaren Energien (Mündliche Frage)
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- part_of_vorgang → Maßnahmen zum Schutz der Wasserqualität (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen zur Stabilisierung des Sahel und des Horns von Afrika (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mögliche Einführung einer Pflicht für Solaranlagen und Wärmepumpen bei Gebäuden in Großbritannien (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch die Regierung El Salvadors (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mögliche Verpflichtung für Mitwirkende an ZDF-Produktionen zur Nichtzusammenarbeit mit von den USA sanktionierten Personen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Nutzung des Potenzials von Batteriespeichern für die Energiewende und den Ausbau von Rechenleistung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Offene Ansprüche der Bundesministerin Katherina Reiche aus Vergütungsprogrammen von E.ON und Westenergie (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Operative Zuständigkeit der libyschen Küstenwache (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Pläne der Bundesregierung gegen Periodenarmut in Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Pläne der Deutschen Bahn zur Elektrifizierung und zum zweigleisigen Ausbau der Strecke Lübeck - Büchen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Pläne zur Einführung einer Abgabe auf zuckerhaltige Getränke (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Planungen bzgl. der Transrapid-Versuchsanlage Emsland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Politische Bewertung der niedrigen Geburtenrate in Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Rahmenbedingungen der Abschiebung von afghanischen Straftätern nach Kabul am 28. April 2026 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Regelungsbedarf im Urheberrecht zur Zweitveröffentlichungspflicht wissenschaftlicher Arbeiten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Relativierungen der Kommunalabwasserrichtlinie in der Chemieagenda des BMUKN (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Risiken für die digitale Souveränität im Falle der Fusion der Deutschen Telekom AG mit T-Mobile-US (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schlussfolgerungen aus den Verhandlungen und Ergebnissen der ersten Fossilen Ausstiegskonferenz in Santa Marta (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Sicherstellung bezahlbarer Gesundheitsversorgung für Menschen in Armut unter dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Sicherstellung der Finanzierung humanitärer Hilfe und Krisenprävention (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Sicherstellung der Kerosinversorgung von Rettungshubschraubern, Polizei und Militär im Knappheitsfall (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Sicherstellung des Systems der gesetzlichen Krankenversicherung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Sicherstellung und Priorisierung der Kerosinversorgung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Stand der Digitalabgabe für Online-Plattformen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Stand des Rückbaus der drei am 15. April 2023 abgeschalteten Kernkraftwerke (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Umsetzbarkeit des Artikels 8 der EU-Wiederherstellungsverordnung in Bezug auf die Beschlüsse zur geplanten Baugesetzbuch-Novelle (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Umsetzung der Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz zur Verkehrssicherungspflicht in Wäldern in Bundesrecht (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Umsetzung der Hitzeschutzplanungen aus der vergangenen Wahlperiode (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vereinbarkeit der CO2-Ziele der Bundesregierung mit der Rüstungsexportpolitik (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verfassungsschutzberichte über Bestrebungen gegen das Existenzrecht Deutschlands (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verlängerte Umsetzungsfristen für digitale Verordnungen trotz des Anspruchs auf schnellere Digitalisierung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Voraussetzungen für eine Bundeswehrbeteiligung an einer internationalen Mission in der Straße von Hormus (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vorlage der Förderrichtlinie für die ETCS-Fahrzeugumrüstung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vorlage des Gesetzes zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zahlungen für Entwicklungshilfe und humanitäre Hilfe trotz Überschreitung der EU-Schuldenobergrenze (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zeitplan für die Rechtsverordnung zum Standarddepotvertrag in öffentlicher Trägerschaft nach dem Altersvorsorgereformgesetz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zeitplans für die Anpassung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ziele der Gesundheitsreform (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zuständiges Bundesministerium für einen Gesetzentwurf zur Herstellerabgabe auf zuckergesüßte Getränke (Mündliche Frage)