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Frage von Kerstin Przygodda (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/5662)

dip / rede 06.05.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 76. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Text

Frage von Kerstin Przygodda (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/5662) Sieht die Bundesregierung in der laut jüngsten Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamts gegenwärtig in Deutschland festzustellenden niedrigsten Geburtenrate seit dem Nachkriegsjahr 1946 ein politisches Problem (www.deutschlandfunk.de/niedrige-geburtenrate-loest-kritik-an-politik-aus-100.html)? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Brand: Die Bundesregierung unterstützt aus voller Überzeugung und nach Kräften den Kinderwunsch von Eltern in Deutschland. Dass wir die niedrigste Geburtenzahl seit 1946 haben, ist kein politisches, sondern ein gesellschaftliches Thema – und zwar in dem Sinne, dass ein nicht umgesetzter Kinderwunsch von Eltern immer auch die aktuelle Atmosphäre einer Gesellschaft widerspiegelt. Die niedrige Geburtenrate ist, so zeigen es zahllose wissenschaftliche Untersuchungen, auch angesichts der hohen staatlichen Förderung in Deutschland und anderen Ländern, nicht zunächst eine Frage der Finanzen. In einer Zeit, in der große Unsicherheit herrscht, überlegen Paare bekanntlich häufig, den Kinderwunsch hinauszuschieben. In Phasen der Zuversicht für die Zukunft wird eine so große Entscheidung eher getroffen und Ja zum Kinderwunsch gesagt. Seit vielen Jahrzehnten stellt der Bund völlig zu Recht viele Milliarden für die Förderung von Kindern und Familien zur Verfügung. Das geht von Kindergeld, Elterngeld, Kinderzuschlag über steuerliche Ermäßigungen sowie Förderung und Ermäßigung auf der Ebene von Ländern und Kommunen und – auch das ist nicht unwesentlich – der privaten Wirtschaft. Diese Bundesregierung jedenfalls bleibt, in bekannt schwierigem Umfeld, mitten in einen epochalen Umbruch, nach wie vor der Zuversicht und dem Mut für die Zukunft verbunden, auch und gerade für unsere Kinder.

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