polradar

Frage von Thomas Fetsch (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4187)

dip / rede 25.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 58. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

Im Graph öffnen

Text

Frage von Thomas Fetsch (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4187) Plant die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode konkrete Maßnahmen, um die nach Studienlage im Vergleich zu früheren Zeiten mangelhafte Eigenkapitalausstattung der jüngeren Generation zu verbessern, die demnach derzeit das Dreifache ihres Jahreseinkommens für einen Wohnungserwerb und das Fünffache für den Erwerb eines Einfamilienhauses ausgeben muss, während es bei Erwerbsvorgängen in den 1980er-Jahren im Vergleich nur das 1,7-Fache und das 3,6-Fache war, und, wenn ja, welche, und hat sie eine eigene Auffassung zu der Ansicht, dass eine verbesserte Eigenkapitalausstattung der Bevölkerung unseres Landes nicht zugleich auch eine Lösung für den in Großstädten überhitzten Mietmarkt, die für den Arbeits- und Fachkräftemarkt erforderliche soziale Mobilität und den Aufbau der privaten Altersvorsorge wäre, und, wenn ja, wie lautet diese (Quelle: „Die Zeit“ vom 17. Dezember 2025, Seite 17, unter Bezug auf eine aktuelle und von ihr beauftragte Kiel-Studie)? Antwort des Parl. Staatssekretärs Sören Bartol: Die Bundesregierung wird den Auftrag aus dem Koalitionsvertrag umsetzen. Hierzu sind noch verschiedene Arbeiten notwendig. So wird derzeit geprüft, wie steuerliche Maßnahmen, eigenkapitalersetzende Maßnahmen und die Übernahme von staatlichen Bürgschaften für Hypotheken die Wohneigentumsbildung erleichtern können. Es ist der Bundesregierung ein Anliegen, der Bevölkerung Wohneigentumsbildung zu ermöglichen. Generell tragen alle angebotsseitig wirkenden wohnungspolitischen Förderprogramme, für Eigentum wie für Vermietung, dazu bei, Wohnraum zu schaffen, auch in angespannten Wohnungsmärkten. Wohneigentum kann einen positiven Beitrag zur Altersvorsorge leisten. Die Fragen werden gemäß Nummer 9 Satz 2 der Richtlinien für die Fragestunde (Anlage 2 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages) nicht beantwortet.

Relationen