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Rede von Kerstin Griese (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) – Fragestunde

dip / rede 28.01.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 55. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.

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Rede von Kerstin Griese (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) – Fragestunde Herr Abgeordneter, ich versuche, zu sortieren, was Sie da alles durcheinandergeworfen haben. Erstens besteht die Möglichkeit, nach Deutschland einzuwandern nach dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, wenn man entweder eine Qualifikation nachweisen kann oder wenn man die Qualifikation hier im Land nachweist oder wenn man hier eine Ausbildung macht. Das ist eindeutig das, was wir brauchen, nämlich Fachkräftezuwanderung. Zweitens zeigt die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt, dass unter denjenigen, die arbeitslos bzw. langzeitarbeitslos sind, sehr viel mehr Leute auf dem Qualifikationsniveau von Helferjobs sind als auf dem Fachkräfteniveau. Es ist wichtig, dass die Jobcenter im Bereich von Qualifizierung, Weiterbildung und dem Nachholen von Abschlüssen aktiv sind, damit die Betreffenden ein Niveau erreichen, das es ihnen ermöglicht, nachhaltig und langfristig in den Arbeitsmarkt einzutreten. Um es nicht durcheinanderzubringen: Das, was mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz passiert, ist genau das, was wir brauchen, nämlich Fachkräfte in Deutschland. Angesichts der Tatsache, dass die Zahl der Beschäftigten zwar auf einem Höhepunkt ist, aber aufgrund des demografischen Wandels wahrscheinlich leicht zurückgehen wird, –

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