Frage von Dr. Andrea Lübcke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/2666)
Teil von Protokoll der 39. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.
Text
Frage von Dr. Andrea Lübcke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/2666)
Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass die Sozial- und Geisteswissenschaften nicht nur eine Nebenrolle bei der Umsetzung der Hightech Agenda spielen, sondern als gestaltender Teil der technologischen Transformation auch sichtbar werden, und welche konkreten Maßnahmen sind dafür geplant?
Antwort des Parl. Staatssekretärs Matthias Hauer:
Die Geistes- und Sozialwissenschaften sind eines der fünf strategischen Forschungsfelder der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) und somit fest im Gesamtumsetzungsprozess verankert.
Sie übernehmen eine Schlüsselrolle bei der verantwortungsvollen und menschenzentrierten Gestaltung des gesellschaftlichen Umgangs mit neuen Technologien. Die Bundesregierung wird im Rahmen der Umsetzung der HTAD auch die strategischen Forschungsfelder und ihre Wechselwirkungen zu den prioritären Schlüsseltechnologien mit Nachdruck vorantreiben. Erster Schwerpunkt ist dafür die Umsetzung der in der HTAD benannten Flaggschiffmaßnahmen, wie beispielsweise der Erarbeitung eines neuen Rahmenprogramms für die Geistes- und Sozialwissenschaften.
Im Übrigen ist die HTAD eine Mitmach-Agenda. Alle Stakeholder aus Forschung, Wirtschaft, Praxis und Zivilgesellschaft, dies umfasst auch Stakeholder aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, werden durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt eng in die verschiedenen Phasen der HTAD eingebunden.
Relationen
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