Schriftliche Frage 88 von Dr. Anton Hofreiter (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Teilt die Bundesregierung die Einschätzung, dass im weiteren Verlauf des Jahres 2026 infolge einer anhaltenden Beeinträchtigung der Schifffa…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 6. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 88 von Dr. Anton Hofreiter (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Teilt die Bundesregierung die Einschätzung, dass im weiteren Verlauf des Jahres 2026 infolge einer anhaltenden Beeinträchtigung der Schifffa…
Frage 88 (Dr. Anton Hofreiter, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Teilt die Bundesregierung die Einschätzung, dass im weiteren Verlauf des Jahres 2026 infolge einer anhaltenden Beeinträchtigung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus weiterhin mit hohen Preisen für fossile Energieträger zu rechnen ist, und welche kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen erarbeitet oder bereitet sie vor, um die Nachfrage nach fossilen Energieträgern zu senken, anstatt Maßnahmen zur Preisentlastung zu ergreifen, die den an Verbraucher weitergegebenen Preisanreiz zur Nachfragereduktion verringern?
Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 6. Juli 2026:
Die Bundesregierung beobachtet und analysiert die Lage an den globalen Energiemärkten kontinuierlich. Bezüglich der Situation in der Straße von Hormus wurde dafür eine Taskforce eingesetzt. Die Preisentwicklung bei fossilen Energieträgern hängt von einer Vielzahl globaler Faktoren ab, darunter geopolitische Risiken, globale Nachfragetrends und Förderentscheidungen der Produzentenländer. Während anhaltende Beeinträchtigungen von zentralen Seehandelsrouten grundsätzlich Risikoprämien an den Märkten begünstigen können, lassen sich daraus keine pauschalen Vorhersagen über das exakte Preisniveau im weiteren Jahresverlauf ableiten. Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist derzeit unverändert gewährleistet. Staatliche Markteingriffe zur Preisanpassung sind vor diesem Hintergrund aktuell nicht vorgesehen. Grundsätzlich gilt, dass der Erhalt des marktwirtschaftlichen Preissignals ein zentrales Element ist, um Anreize für Energieeffizienz zu setzen.
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