Schriftliche Frage 193 von Max Lucks (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die von der Deutschen Bahn AG angekündigte Reduzierung beziehungsweise den Wegfall von ICE-…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 6. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.
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Schriftliche Frage 193 von Max Lucks (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die von der Deutschen Bahn AG angekündigte Reduzierung beziehungsweise den Wegfall von ICE-…
Frage 193 (Max Lucks, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die von der Deutschen Bahn AG angekündigte Reduzierung beziehungsweise den Wegfall von ICE-Halten in Essen, Duisburg, Hamm und Düsseldorf (bitte die Zahl der täglichen Fernverkehrshalte am Bochumer Hauptbahnhof, die dadurch entfallen inklusive Ziel der Verbindungen, angeben), und wie bewertet sie die Auswirkungen auf die Attraktivität des klimafreundlichen Schienenverkehrs (www.waz.de/lokales/bochum/article 412307945/zu-viel-verspaetung-bahn-streicht-ab-j uli-ice-halte-in-vielen-nrw-staedten.html)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Ulrich Lange vom 7. Juli 2026:
Um in der aktuell besonders herausfordernden Lage mit eingeschränkter Netzkapazität den Betrieb zu stabilisieren, werden ab dem 11. Juli 2026 einzelne Fernverkehrszüge vorübergehend nicht halten. Für die betroffenen Städte bedeutet das im Einzelnen: – In Bochum entfallen zwölf der regulär rund 90 Fernverkehrshalte. – Für Düsseldorf entfallen künftig vier der 150 täglichen Fernverkehrshalte. – Duisburg verfügt in Zukunft über 130 statt 150 tägliche Fernverkehrshalte. – Am Bahnhof Essen gibt es fortan 110 statt 122 täglicher Fernverkehrshalte – In Hamm halten künftig am Tag 42 anstatt 58 Fernverkehrszüge. Die betroffene Halte verfügen über zahlreiche alternative Fernverkehrsverbindungen. Mit dem dichten Alternativangebot im Nahverkehr oder den zahlreichen anderen Fernverkehrszügen gelangen die Fahrgäste weiterhin schnell zum nächsten Bahnhof, wo sie in die gewünschte Verbindung umsteigen können. Negative Auswirkungen auf die Attraktivität des klimafreundlichen Schienenverkehrs befürchtet die Bundesregierung nicht.
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