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Schriftliche Frage 30 von Micha Fehre (AfD): Welche konkreten Auswirkungen erwartet die Bundesregierung infolge der neuen EU-Liste sicherer Herkunftsstaaten auf die Zahl tatsächlicher A…

dip / schriftliche_frage 12.06.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. Juni 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.

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Schriftliche Frage 30 von Micha Fehre (AfD): Welche konkreten Auswirkungen erwartet die Bundesregierung infolge der neuen EU-Liste sicherer Herkunftsstaaten auf die Zahl tatsächlicher A… Frage 30 (Micha Fehre, AfD): Welche konkreten Auswirkungen erwartet die Bundesregierung infolge der neuen EU-Liste sicherer Herkunftsstaaten auf die Zahl tatsächlicher Abschiebungen in die Staaten Bangladesch, Kolumbien, Ägypten, Indien, Kosovo, Marokko und Tunesien? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Daniela Ludwig vom 12. Juni 2026: Die ab dem 12. Juni 2026 geltende EU-Liste sicherer Herkunftsstaaten ermöglicht die Durchführung beschleunigter Verfahren und damit auch schnellere Entscheidungen. Ziel der Bundesregierung ist es, innerhalb der neu geschaffenen rechtlichen Rahmenbedingungen Migration weiter zu ordnen und eine effektive Rückführungspolitik durchzusetzen. Eine Prognose über die Zahl zusätzlicher Rückführungen in die Staaten Ägypten, Bangladesch, Kolumbien, Kosovo, Indien, Marokko und Tunesien infolge der EU-Liste sicherer Herkunftsstaaten ist jedoch nicht möglich. Die Zahl tatsächlicher Rückführungen hängt von mehreren operativen, rechtlichen sowie internationalen Faktoren ab, insbesondere von der mittelfristigen Entwicklung des Migrationsgeschehens.

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