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Schriftliche Frage 116 von Edgar Naujok (AfD): Leitet die Bundesregierung für sich Handlungsempfehlungen aus der auf den 15. Mai 2026 datierten päpstlichen Enzyklika zur Rolle der künstli…

dip / schriftliche_frage 05.06.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 1. Juni 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.

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Schriftliche Frage 116 von Edgar Naujok (AfD): Leitet die Bundesregierung für sich Handlungsempfehlungen aus der auf den 15. Mai 2026 datierten päpstlichen Enzyklika zur Rolle der künstli… Frage 116 (Edgar Naujok, AfD): Leitet die Bundesregierung für sich Handlungsempfehlungen aus der auf den 15. Mai 2026 datierten päpstlichen Enzyklika zur Rolle der künstlichen Intelligenz ab, und wenn ja, welche (www. vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/docume nts/20260515-magnifica-humanitas.html)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Philipp Amthor vom 2. Juni 2026: Der Bundesminister Dr. Karsten Wildberger hat zu den fragegegenständlichen Ausführungen des Papstes als Mitglied der Bundesregierung presseöffentlich am 26. Mai 2026 folgendermaßen Stellung genommen: „In den Ausführungen des Papstes liegt eine entscheidende Einsicht: Eine KI, die mit fremden Daten, nach fremden Werten und auf der Grundlage fremder Geschäftsmodelle trainiert wurde, macht uns abhängig – und sie muss nicht dem entsprechen, was wir selbst für richtig halten. Wenn wir wollen, dass Technologie dem Menschen dient, dann müssen wir sie selbst gestalten. Nicht nur regulieren. Sondern entwickeln, prägen und verantworten. Ethische KI aus Deutschland und Europa ist deshalb eine Voraussetzung für demokratische Selbstbestimmung im digitalen Zeitalter.“

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