Schriftliche Frage 128 von Edgar Naujok (AfD): Wie bewertet die Bundesregierung vor dem Hintergrund der Teilnahme des Bundesministers für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wi…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 4. Mai 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.
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Schriftliche Frage 128 von Edgar Naujok (AfD): Wie bewertet die Bundesregierung vor dem Hintergrund der Teilnahme des Bundesministers für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wi…
Frage 128 (Edgar Naujok, AfD):
Wie bewertet die Bundesregierung vor dem Hintergrund der Teilnahme des Bundesministers für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger an der Hannover Messe 2026 (https:// bmds.bund.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/detai l/mit-industrieller-ki-zumwettbewerbsvorsprungkarsten-wildberger-auf-der-hannover-messe- 2026) die derzeitige internationale Wettbewerbsposition Deutschlands im Bereich industrieller KI und Industrie 4.0 vor allem im Vergleich mit den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China, und welche konkreten Zielgrößen (z. B. Marktanteile, Patentanmeldungen, Investitionsquoten) definiert sie, um einen technologischen Rückstand aufzuholen?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Jarzombek vom 4. Mai 2026:
Deutschland verfügt im Bereich von industrieller KI über eine sehr gute Ausgangsposition. Das liegt zum einen am industriellen Know-How, das historisch hier gewachsen ist, und mit den vorhandenen Daten die Grundlage für industrielle KI-Modelle bildet. Zum anderen ist die Forschung in Deutschland weiterhin Weltspitze; so lag Deutschland 2025 auf Platz 2 hinter den USA und vor China bei den Patentanmeldungen. Die Bundesregierung arbeitet ganzheitlich in mehreren Strängen daran, die Wettbewerbsposition Deutschlands bei KI zu verbessern, etwa im Rahmen der Nationalen Rechenzentrumsstrategie und der Hightech Agenda Deutschland. Eine Kenngröße der Hightech Agenda Deutschland ist etwa das Ziel, bis 2030 10 Prozent der Wirtschaftsleistung mit KI zu erwirtschaften. Hierzu werden gezielte Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen konzipiert und umgesetzt. Der Bereich industrielle KI wird beispielsweise durch Maßnahmen, wie das IPCEI AI und geplante Transfer-Leitprojekte adressiert. Speziell auf industrielle KI ist das geplante IPCEI AI ausgerichtet. Dessen Zielgrößen sind Gegenstand des Monitorings des Bundesministeriums der Finanzen zum Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz. Weitere Maßnahmen sind etwa das Programm „Zukunft der Wertschöpfung“ mit dem Förderschwerpunkt „KI-integrierende Wertschöpfung“ und der KI-Robotikbooster. Industrie 4.0 beschreibt keinen spezifischen Technologiemarkt, sondern ein Konzept zur umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion entlang der gesamten Lieferkette und des gesamten Lebenszyklus industrieller Produkte. Hierfür sind eine Vielzahl von Technologien relevant. Gerade bei Automatisierungstechnik, digitalen Zwillingen, Industrial Metaverse und föderierten Datenökosystemen ist Deutschland weiterhin in einer sehr starken Wettbewerbsposition.
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