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dieKunstBauStelle e.V.

lobbyregister / register_entry 12.06.2026 · Original ↗

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dieKunstBauStelle e.V. Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO) Der gemeinnützige Verein dieKunstBauStelle e. V. wurde im Jahr 2014 in Landsberg am Lech gegründet. Trägerprojekt des Vereins ist der „NaziCrimesAtlas” (www.NaziCrimesAtlas.org). Dabei handelt es sich um eine wissenschaftlich begleitete, digitale Dokumentation und Kartierung von NS-Verbrechen, die der Aufarbeitung und Vermittlung deutscher Erinnerungskultur dient. Das Projekt wurde durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) aus Mitteln des Bundesfinanzministeriums sowie durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) gefördert. Gegenstand der Interessenvertretung des Vereins gegenüber dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung ist die strukturelle Berücksichtigung zivilgesellschaftlicher Organisationen der Erinnerungskultur in den Bundesförderinstrumenten. Anlass ist die derzeit im BKM vorbereitete Anpassung der Bundesförderrichtlinien im Bereich Erinnerungskultur. Der Verein will dazu fachliche Stellungnahmen gegenüber dem BKM sowie gegenüber Mitgliedern des Deutschen Bundestages einbringen. Insbesondere will er die bisher unzureichende Förderfähigkeit kleinerer, nicht institutionell geförderter Träger mit eigenständigem erinnerungskulturellen Auftrag thematisieren. Die Interessenvertretung wird ausschließlich im Eigeninteresse des Vereins und der von ihm vertretenen fachlichen Positionen wahrgenommen und erfolgt nicht im Auftrag Dritter. Über die Interessenvertretung hinaus ist der Verein in verschiedenen Feldern kultureller und künstlerischer Arbeit tätig. Diese weitere Tätigkeit ist nicht Gegenstand des Lobbyregistereintrags. Interessenbereiche: Wissenschaft, Forschung und Technologie; Politisches Leben, Parteien; Kultur Regelungsvorhaben: - Gedenkstättenkonzeption: Aktenzeichen: WD 1 - 3000 - 018/25 sowie WD 3 - 3000 - 053/25 Die neue Gedenkstättenkonzeption bildet die Grundlage für die Förderung und Entwicklung der Gedenkstätten an den historischen Orten der nationalsozialistischen Verbrechen sowie des kommunistischen und SED-Unrechts. Die ursprüngliche Fassung wurde 1999 beschlossen und 2008 fortgeschrieben. Ihre Erneuerung ist ein zentrales Vorhaben aus dem aktuellen Koalitionsvertrag.

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