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Schriftliche Frage 54 von Lea Reisner (DIE LINKE): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über den Angriff auf die Sumud-Flotille in der Nacht vom 29. auf den 30. April 2026 sowie über d…

dip / schriftliche_frage 15.05.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 11. Mai 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.

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Schriftliche Frage 54 von Lea Reisner (DIE LINKE): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über den Angriff auf die Sumud-Flotille in der Nacht vom 29. auf den 30. April 2026 sowie über d… Frage 54 (Lea Reisner, Die Linke): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über den Angriff auf die Sumud-Flotille in der Nacht vom 29. auf den 30. April 2026 sowie über den Verbleib deutscher Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auf der Flotille, und welche Unterstützung wurde den betroffenen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern angeboten (z. B. juristische, diplomatische oder medizinische Maßnahmen)? Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 12. Mai 2026: Die israelische Marine hat am 30. April 2026 insgesamt 180 Teilnehmende der sogenannten Sumud-Flottille festgesetzt und 178 von ihnen anschließend auf Kreta an Land gebracht. Unter diesen 178 Personen befand sich eine mittlere einstellige Zahl deutscher Staatsangehöriger. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden nach Anlandung auf Kreta zum Flughafen Heraklion gebracht, damit sie von dort aus ihre Heimreise in ihre Herkunftsländer antreten können. Am Flughafen Heraklion war der deutsche Honorarkonsul mit Team im Einsatz, um eine Versorgung der deutschen Teilnehmenden sicherzustellen und – soweit erforderlich und erwünscht – Unterstützung bei der Rückreise nach Deutschland anzubieten. Die meisten deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der sogenannten Sumud-Flottille äußerten die Absicht, weiter an der Flottille teilzunehmen.

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