Schriftliche Frage 40 von Dr. Alexander Wolf (AfD): Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus ihrem bisherigen, sich teilweise enthaltendem, Abstimmungsverhalten bei UN- Resoluti…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.
Text
Schriftliche Frage 40 von Dr. Alexander Wolf (AfD): Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus ihrem bisherigen, sich teilweise enthaltendem, Abstimmungsverhalten bei UN- Resoluti…
Frage 40 (Dr. Alexander Wolf, AfD):
Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus ihrem bisherigen, sich teilweise enthaltendem, Abstimmungsverhalten bei UN- Resolutionen zur Aufarbeitung von Sklaverei und Kolonialismus, und beabsichtigt sie, sich künftig für eine stärker multiperspektivische historische Aufarbeitung einzusetzen, die auch nicht-europäische Formen des Sklavenhandels (inklusive der Rolle der islamischen und arabischen Staaten und der Afrikaner selbst) angemessen berücksichtigt (vgl. https://jungefreiheit.de/wissen/geschichte/2026/da s-vergessene-sklavengeschaeft-des-globalen-sued ens/)?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 21. April 2026:
Die Bundesregierung hat sich, auch im Rahmen der Vereinten Nationen, stets deutlich für die Aufarbeitung des historischen Unrechts von Sklaverei und Sklavenhandel eingesetzt. Sie verweist auf die Stimmerklärung Deutschlands in der VN-Generalversammlung am 31. März 2026 (abrufbar unter: https://new-york-un.diplo.de/un-en/2762644-2762644). Die Bundesregierung unterstützt zudem weltweit Maßnahmen zur Bekämpfung sämtlicher Formen von Sklaverei und Menschenhandel.
Relationen
- asked ← Alexander Wolf (Schriftliche Frage)
- part_of → Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung