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Schriftliche Frage 36 von Martin Reichardt (AfD): Trifft die von der Bundesregierung jüngst getroffene Feststellung, dass die Aufarbeitung von während der Zeit der deutschen Kolonialherrscha…

dip / schriftliche_frage 29.08.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 25. August 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.

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Schriftliche Frage 36 von Martin Reichardt (AfD): Trifft die von der Bundesregierung jüngst getroffene Feststellung, dass die Aufarbeitung von während der Zeit der deutschen Kolonialherrscha… Frage 36 (Martin Reichardt, AfD): Trifft die von der Bundesregierung jüngst getroffene Feststellung, dass die Aufarbeitung von während der Zeit der deutschen Kolonialherrschaft begangenem Unrecht nicht einseitig erfolgen könne, sondern eines partnerschaftlichen Ansatzes und engen bilateralen Austauschs mit den betroffenen Ländern bedürfe (vgl. Antwort der Bundesregierung zu Frage 1 der Kleinen Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Bundestagsdrucksache 21/1238), nach Ansicht der Bundesregierung auch für die Aufarbeitung der von Polen, Tschechen und Völkern des ehemaligen Jugoslawiens in den Jahren 1945 ff. an deutschen Zivilisten begangenen Vertreibungsverbrechen (vgl. Alfred-Maurice de Zayas: Anmerkungen zur Vertreibung der Deutschen aus dem Osten, Stuttgart u. a. 1986) zu, und wenn ja, was unternimmt die Bundesregierung gegenwärtig in ihrem bilateralen Austausch mit Polen, der Tschechischen Republik und den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien, um ihr diesbezügliches Ziel zu erreichen? Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 26. August 2025: Die Bundesregierung weist die Behauptung eines Zusammenhangs zwischen während der deutschen Kolonialherrschaft begangenem Unrecht und der Vertreibung deutscher Zivilisten aus ihren früheren Siedlungsgebieten in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa in den Jahren 1945 ff. zurück.

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