Schriftliche Frage 19 von Claudia Roth (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus den aktuellen Auswirkungen der israelischen Bodenoffensive im Südlibanon auf die Zivilbevö…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 13. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.
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Schriftliche Frage 19 von Claudia Roth (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus den aktuellen Auswirkungen der israelischen Bodenoffensive im Südlibanon auf die Zivilbevö…
Frage 19 (Claudia Roth, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus den aktuellen Auswirkungen der israelischen Bodenoffensive im Südlibanon auf die Zivilbevölkerung, insbesondere im Hinblick auf Vertreibung, die humanitäre Versorgungslage sowie die Sicherheit der Menschen vor Ort, für ihr politisches und humanitäres Handeln (vgl. www.rescu e.org/article/lebanon-crisis-what-happening-and-h ow-help)?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Géza Andreas von Geyr vom 16. April 2026:
Die Bundesregierung verfolgt die Lage im Südlibanon mit großer Sorge. Am 8. April 2026 haben über 20 Staats- und Regierungschefs, darunter auch Bundeskanzler Friedrich Merz, alle Seiten dazu aufgerufen, den zwischen den USA und Iran geschlossenen Waffenstillstand auch im Libanon umzusetzen. Gleichzeitig setzt die Bundesregierung ihr humanitäres Engagement in der Region fort und hat hierfür zuletzt Mittel in Höhe von 188 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Die Bundesregierung setzt sich in bilateralen und multilateralen Gesprächen nachdrücklich für den Schutz der Zivilbevölkerung, die Achtung des humanitären Völkerrechts sowie einen verbesserten humanitären Zugang ein.
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