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Schriftliche Frage 59 von Dr. Dietmar Bartsch (DIE LINKE): In welcher Höhe wurden nach Kenntnis der Bundesregierung Entschädigungen an Stromproduzenten für nicht eingespeisten Strom gezahlt (bitte fü…

dip / schriftliche_frage 20.03.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 16. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 59 von Dr. Dietmar Bartsch (DIE LINKE): In welcher Höhe wurden nach Kenntnis der Bundesregierung Entschädigungen an Stromproduzenten für nicht eingespeisten Strom gezahlt (bitte fü… Frage 59 (Dr. Dietmar Bartsch, Die Linke): In welcher Höhe wurden nach Kenntnis der Bundesregierung Entschädigungen an Stromproduzenten für nicht eingespeisten Strom gezahlt (bitte für die letzten vier verfügbaren Jahre bundesweit angeben und das letzte Jahr nach Bundesländern aufschlüsseln)? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 17. März 2026: Um Netzengpässe, also die Überlastung eines Leitungsabschnitts, zu bewältigen, regeln die Netzbetreiber Stromerzeugung vor dem Engpass herunter und weisen Erzeuger hinter dem Engpass an, zum Ausgleich zusätzlichen Strom zu produzieren. Beides verursacht Kosten. Im Jahr 2024 lagen die gesamten Kosten des Netzengpassmanagements bei rund 3 Mrd. Euro. Der finanzielle Ausgleich an die Betreiber von Erneuerbare Energien-Anlagen (EE-Anlagen) ist eine Teilmenge der 3 Mrd. Euro Gesamtkosten. Gemäß vorläufigen Daten der Bundesnetzagentur wurden in den letzten vier Jahren folgende Zahlungen zum finanziellen Ausgleich für die Reduzierung der Einspeisung von EE-Anlagen im Rahmen des Redispatch geleistet: 2022 2023 2024 2025 finanzieller Ausgleich an die EE-Anlagenbetreiber in Mio. Euro 186,14 580,39 554,38 434,53 Für das Jahr 2025 finden Sie nachfolgend die Aufteilung des finanziellen Ausgleiches an die EE-Anlagenbetreiber nach Bundesländern. Finanzieller Ausgleich an die EE-Anlagenbetreiber im Jahr 2025 Bundesland in Mio. Euro Bayern 165,03 Niedersachsen 120,15 Schleswig-Holstein  54,02 Brandenburg  40,87 Mecklenburg-Vorpommern  26,99 Sachsen-Anhalt  17,85 Nordrhein-Westfalen   3,34 Baden-Württemberg   2,33 Sachsen   1,21 Thüringen   1,06 Rheinland-Pfalz   0,90 Hessen   0,71 Bremen   0,05 Saarland   0,01 Berlin – Hamburg –

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