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Frage von Michael Kellner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4849)

dip / rede 25.03.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 67. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Frage von Michael Kellner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4849) Wie setzen sich die von der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, mehrfach erwähnten Kosten von rund 3 Milliarden Euro für nicht erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien genau zusammen, und wie haben sich die einzelnen Kostenposten in den vergangenen drei Jahren entwickelt? Antwort der Parl. Staatssekretärin Gitta Connemann: Um Netzengpässe, also die Überlastung eines Leitungsabschnitts, zu bewältigen, regeln die Netzbetreiber die Stromerzeugung vor dem Engpass herunter und weisen Erzeuger hinter dem Engpass an, zum Ausgleich zusätzlichen Strom zu produzieren. Beides verursacht Kosten. Im Jahr 2024 lagen die gesamten Kosten des Netzengpassmanagements bei rund 3 Milliarden Euro. Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss über die einzelnen Kostenpositionen. Kosten des Netzengpassmanagements (in Millionen Euro) Jahr Redispatch mit konventionellen Marktkraftwerken Countertrading Einspeisemanagement (bis 2021) Redispatch mit EE-Anlagen (ab 2022) Redispatch mit Reservekraftwerken Summe 2015 412 24 478 0 228 1142 2016 223 12 373 0 286 894 2017 392 29 610 0 480 1 511 2018 388 37 635 0 416 1 476 2019 227 64 710 0 278 1 279 2020 240 135 761 0 296 1 432 2021 590 397 807 0 492 2 286 2022 2 514 373 0 186 992 4 065 2023 1 882 177 0 580 697 3 335 2024 1 231 98 0 555 1 050 2 934

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