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Schriftliche Frage 93 von Robin Jünger (AfD): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung zur Auslastung der in Deutschland verfügbaren LNG- Importkapazitäten (einschließlich schwimmende…

dip / schriftliche_frage 06.03.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 93 von Robin Jünger (AfD): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung zur Auslastung der in Deutschland verfügbaren LNG- Importkapazitäten (einschließlich schwimmende… Frage 93 (Robin Jünger, AfD): Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung zur Auslastung der in Deutschland verfügbaren LNG- Importkapazitäten (einschließlich schwimmender Terminals) und der Pipeline-Lieferkapazitäten (insbesondere aus Norwegen) für den Winterbetrieb, und welche behördlichen Steuerungs- und Monitoringprozesse nutzt sie hierfür? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 6. März 2026: In Deutschland sind derzeit vier schwimmende LNG-Importterminals in Betrieb: Die drei von der Deutsche Energy Terminal GmbH (DET) betriebenen staatlichen Terminals Wilhelmshaven 01, Wilhelmshaven 02 und Brunsbüttel sowie das von der Deutsche ReGas GmbH & Co. KGaA privatwirtschaftlich betriebene Terminal in Mukran. Die Auslastung der drei DET-Terminals beträgt im laufenden Jahr 2026 bislang rund 65 Prozent. Hintergrund ist, dass die DET aufgrund von Vorgaben der Europäischen Kommission bei der Vermarktung der Terminals Reservekapazitäten nicht in ihre generelle Vermarktung einbeziehen darf. Die Auslastung der staatlichen Terminals wird regelmäßig von der DET an die Bundesregierung berichtet. Fragen zur aktuellen Auslastung des privatwirtschaftlich betriebenen Terminals in Mukran kann die Deutsche ReGas beantworten. Deutschland bezieht den Großteil seines Pipelinegases aus Norwegen, gefolgt von den Niederlanden und Belgien. Transparente Informationen zu Kapazitäten, Transportflüssen und Marktaktivitäten können über das zentrale europäische Portal für Echtzeitdaten zum Erdgastransport des Verbandes Europäischer Fernleitungsnetzbetreiber für Gas (ENTSOG) abgerufen werden: https://transparency.entsog.eu. Für den vergangenen Winter (November 2025 bis 1. März 2026) ergibt sich ein stabiler Import aus Norwegen.

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