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Schriftliche Frage 93 von Stefan Schröder (AfD): Wie erklärt die Bundesregierung, dass Deutschland zu Beginn der Heizperiode 2025/2026 mit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich niedrigeren…

dip / schriftliche_frage 06.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 93 von Stefan Schröder (AfD): Wie erklärt die Bundesregierung, dass Deutschland zu Beginn der Heizperiode 2025/2026 mit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich niedrigeren… Frage 93 (Stefan Schröder, AfD): Wie erklärt die Bundesregierung, dass Deutschland zu Beginn der Heizperiode 2025/2026 mit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich niedrigeren Gasspeicherfüllständen in den Winter gestartet ist, und ergreift oder plant sie konkrete Maßnahmen, um die Speicherbefüllung und Versorgungssicherheit kurzfristig bis zum Ende der Heizperiode 2025/2026 sowie mit Blick auf die Befüllung vor der Heizperiode 2026/2027 zu verbessern, und wenn ja, welche? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 4. Februar 2026: Die Versorgungssicherheit Deutschlands und Europas in diesem Winter ist nicht gefährdet und eine Mangellage nicht erkennbar. Diese Einschätzung teilen neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auch die Bundesnetzagentur und die Europäische Kommission sowie die deutschen und europäischen Fernleitungsnetzbetreiber. Die Füllstände der deutschen Gasspeicher sind das Ergebnis des Gas(speicher)markts. Dabei waren 42 der 47 deutschen Gasspeicher zu durchschnittlich 95 Prozent gefüllt. Der in den Vergleich zu den Vorjahren niedrigere Füllstand in einigen Gasspeichern kann unter anderem auf einen gesunkenen Speicherbedarf zurückgeführt werden. Zum einen bieten der Aufbau von zusätzlichen Kapazitäten an Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas – LNG) und der Anstieg von Pipelineimporten aus Norwegen alternativen zur saisonalen Versorgung. Zudem hat die saisonale Nachfrage in den Ausspeichermonaten (November bis März) um ca. 13 Prozent abgenommen. Die vor der Gaskrise zu Beginn der Ausspeicherperiode üblicherweise zu 90 bis 95 Prozent gefüllten Gasspeicher deckten ca. 39 bis 41 Prozent der damals üblichen saisonalen Nachfrage ab. Dieses Verhältnis ist durch die gesunkene Nachfrage auch mit niedrigeren Füllständen nahezu erhalten geblieben. Der 2025 erreichte höchste Füllstand von ca. 77 Prozent deckt etwa 38 Prozent der durchschnittlichen saisonalen Nachfrage von 2023 bis 2025 ab.

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