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Schriftliche Frage 59 von Dr. Michael Blos (AfD): Wie bewertet die Bundesregierung das Risiko für die Versorgungssicherheit, wenn Speicherfüllstände in der Heizperiode kurzfristig auf unter…

dip / schriftliche_frage 20.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 16. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 59 von Dr. Michael Blos (AfD): Wie bewertet die Bundesregierung das Risiko für die Versorgungssicherheit, wenn Speicherfüllstände in der Heizperiode kurzfristig auf unter… Frage 59 (Dr. Michael Blos, AfD): Wie bewertet die Bundesregierung das Risiko für die Versorgungssicherheit, wenn Speicherfüllstände in der Heizperiode kurzfristig auf unter 30 Prozent oder darunter fallen, und welche konkreten Beschaffungs- oder Eingriffsmechanismen stehen zur Verfügung, falls gleichzeitig der globale LNG-Markt durch höhere Preisangebote anderer Regionen angespannt ist? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 16. Februar 2026: Die alleinige Höhe eines durchschnittlichen Speicherfüllstand in Deutschland sagt nichts darüber aus, ob die Versorgungssicherheit gefährdet ist. In diesem Zusammenhang weist die Bundesregierung darauf hin, dass der gesetzlich vorgesehene Mindestfüllstand zum 1. Februar 2026, über alle deutschen Speicher betrachtet, erfüllt wurde. Die Gefahr einer angespannten Gasversorgung wird in der derzeitigen Lage weiter als gering eingeschätzt. Dass dieses Jahr trotz vergleichsweise niedriger Füllstände kein Versorgungsengpass droht, liegt unter anderem daran, dass der Speicherbedarf allgemein gesunken ist. Grund dafür ist, dass neben den Gasspeichern auch auf die erheblichen und in den letzten Jahren erweiterten deutschen und europäischen LNG-Kapazitäten zurückgegriffen werden kann. Zudem stehen ausreichend Pipeline-Importe zur Verfügung und seit 2022 wurde auch die Leistungsfähigkeit des europäischen Gasleitungsnetzes immer weiter erhöht. Die Bundesregierung und Bundesnetzagentur beobachten und bewerten die Lage fortlaufend. Grundsätzlich haben die Lieferanten ihre Lieferzusagen an ihre Kunden jederzeit sicherzustellen. Dazu kann ein Lieferant verschiedene Strategien und Instrumente auf dem europäischen und internationalen Gasmarkt nutzen.

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