Schriftliche Frage 94 von Dr. Michael Kaufmann (AfD): Beabsichtigt die Bundesregierung, die Füllstände der deutschen Gasspeicher im kommenden Winter ähnlich knapp zu bemessen wie im Winter 2025/…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 94 von Dr. Michael Kaufmann (AfD): Beabsichtigt die Bundesregierung, die Füllstände der deutschen Gasspeicher im kommenden Winter ähnlich knapp zu bemessen wie im Winter 2025/…
Frage 94 (Dr. Michael Kaufmann, AfD):
Beabsichtigt die Bundesregierung, die Füllstände der deutschen Gasspeicher im kommenden Winter ähnlich knapp zu bemessen wie im Winter 2025/2026, und wenn ja, welche Notfallpläne sieht die Bundesregierung für den Fall vor, dass der kommende Winter zu einem höheren Gasverbrauch führt als der zurückliegende, und wenn nein, welche Maßnahmen gedenkt die Bundesregierung zwischenzeitlich zu ergreifen, um höhere Füllstände zu gewährleisten (bitte die Füllstände, Zeitpunkte und Bezugsquellen nennen)?
Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 6. März 2026:
Der deutsche Gasspeichermarkt ist grundsätzlich marktlich organisiert. Dieser Winter hat gezeigt, dass die saisonale Wintervorsorge ohne staatliche Eingriffe sehr gut funktioniert. Mit durchschnittlich –0,8 °C war es der kälteste Januar seit 2017 und auch die übrigen Monate lagen unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Am 28. Februar 2026 betrug der Speicherstand etwa 21 Prozent. Dennoch war die Versorgungssicherheit Deutschlands zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Auch für den nächsten Winter werden Händler und Lieferanten ihre vertraglichen Verpflichtungen zur Gasversorgung durch die saisonale Gasspeicherung absichern. Darüber hinaus bestehen alternative Absicherungsmöglichkeiten beispielsweise über Pipelines oder LNG-Importverträge.
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