Schriftliche Frage 41 von Sascha Lensing (AfD): Wie viele Asylsuchende (hier insbesondere Drittstaatangehörige) haben sich im Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 7. Mai 2025 sowie im Zeitr…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.
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Schriftliche Frage 41 von Sascha Lensing (AfD): Wie viele Asylsuchende (hier insbesondere Drittstaatangehörige) haben sich im Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 7. Mai 2025 sowie im Zeitr…
Frage 41 (Sascha Lensing, AfD):
Wie viele Asylsuchende (hier insbesondere Drittstaatangehörige) haben sich im Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 7. Mai 2025 sowie im Zeitraum vom 8. Mai 2025 bis zum 31. Dezember 2025 den Umstand im Intra-Schengen- Flugverkehr zu Nutze gemacht, dass die Luftgrenzen derzeit nicht notifiziert sind, weshalb die Bundespolizei hier keine Befugnis für Zurückweisungen hat, und inwiefern gibt es seitens der Bundesregierung Pläne zu einer Notifizierung auch der Schengen-Luftgrenze, um die illegale Einreise auf dem Luftweg wirksam unterbinden zu können (www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/gre nzkontrollen-migration-flughafen-schengen-10 0.html)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries vom 3. Februar 2026:
Erkenntnisse im Sinne der ersten Teilfrage liegen der Bundesregierung nicht vor und wären spekulativ. Im Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 7. Mai 2025 haben im Intra- Schengen-Luftverkehr insgesamt 14.586 Drittstaatangehörige gegenüber den mit der Kontrolle des grenzpolizeilichen Verkehrs beauftragten Behörden ein Asylgesuch geäußert. Im Zeitraum vom 8. Mai 2025 bis zum 31. Dezember 2025 haben im Intra-Schengen-Luftverkehr insgesamt 3.151 Drittstaatangehörige gegenüber den mit der Kontrolle des grenzpolizeilichen Verkehrs beauftragten Behörden ein Asylgesuch geäußert. Die Daten entstammen der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei (PES). Die Daten der PES können sich aufgrund von Nacherfassungen oder notwendigen Maßnahmen zur Qualitätssicherung auch zukünftig geringfügig ändern. Die Bundespolizei bewertet die aktuelle Migrationslage fortlaufend und passt ihre grenzpolizeilichen Maßnahmen unter Beachtung europarechtlicher und nationaler Bestimmungen an die aktuelle Lageentwicklung an. Dies gilt insbesondere auch für Befragungen und etwaige Kontrollmaßnahmen – unterhalb der Schwelle der vorübergehenden Wiedereinführung von Binnengrenzkontrollen – im Intra-Schengen-Flugverkehr. Derzeit gibt es von Seiten des Bundesministeriums des Innern keine konkreten Überlegungen, über die an den deutschen Landgrenzen vorübergehend wiedereingeführten und zwischenzeitlich verlängerten Binnengrenzkontrollen hinauszugehen.
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