Schriftliche Frage 122 von Julia Schneider (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hat die Bundesregierung eine Einschätzung darüber, wie viel Hektar Wald durch die Verschiebung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) weltweit…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 15. Dezember 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.
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Schriftliche Frage 122 von Julia Schneider (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hat die Bundesregierung eine Einschätzung darüber, wie viel Hektar Wald durch die Verschiebung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) weltweit…
Frage 122 (Julia Schneider, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Hat die Bundesregierung eine Einschätzung darüber, wie viel Hektar Wald durch die Verschiebung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) weltweit verloren gehen, und wenn ja, wie lautet diese?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf vom 15. Dezember 2025:
Die Bundesregierung geht nicht davon aus, dass durch die Verschiebung des Anwendungsbeginns der EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) zusätzliche Entwaldung erfolgt. Die Verordnung legt einen konkreten Stichtag fest (31. Dezember 2020), ab dem Flächen als entwaldet gelten, wenn sie in landwirtschaftliche Nutzfläche umgewandelt werden. Von der EUDR erfasste Produkte, die mit Entwaldung nach diesem Datum in Verbindung stehen, dürfen weder in die EU ein- noch ausgeführt werden. Da dieser Stichtag nicht geändert wird, entsteht nach Einschätzung der Bundesregierung durch die Verschiebung des Anwendungsbeginns der EUDR kein weiterer Anreiz für zusätzliche Entwaldung während der Übergangsphase.
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