Schriftliche Frage 150 von Anne-Mieke Bremer (DIE LINKE): Mit welchen Mehrkosten für die gesamte Bundesverwaltung (alle Ressorts, Behörden und nachgeordnete Einrichtungen) rechnet die Bundesregierun…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. Dezember 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.
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Schriftliche Frage 150 von Anne-Mieke Bremer (DIE LINKE): Mit welchen Mehrkosten für die gesamte Bundesverwaltung (alle Ressorts, Behörden und nachgeordnete Einrichtungen) rechnet die Bundesregierun…
Frage 150 (Anne-Mieke Bremer, Die Linke):
Mit welchen Mehrkosten für die gesamte Bundesverwaltung (alle Ressorts, Behörden und nachgeordnete Einrichtungen) rechnet die Bundesregierung aufgrund der angekündigten Preissteigerungen von Microsoft 365 ab dem 1. Juli 2026 (www.microsoft.com/en-us/microsoft-365/blog/2 025/12/04/advancing-microsoft-365-new-capabili ties-and-pricing-update/), und welche strategischen oder technischen Maßnahmen (z. B. Umstellung auf Open-Source-Alternativen, Konsolidierung von Lizenzen) hat die Bundesregierung zum Umgang mit zu erwartenden Mehrkosten bisher ergriffen?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Jarzombek vom 12. Dezember 2025:
Microsoft plant eine allgemeine Preisanpassung zum 1. Juli 2026. Diese betrifft insbesondere die Produktlinien Office 365 und Microsoft 365 in den Editionen E3 und E5, die jeweils um 3 US-Dollar pro Nutzer/Monat erhöht werden. Je nach Produkt entspricht dies einer Steigerung zwischen +5 Prozent (M365 E5) und +8 Prozent (O365 E3). Die Preiserhöhung um 3 US-Dollar wird sich aufgrund der in den Microsoft-Konditionenverträgen ausgehandelten Rabatte nicht vollständig auf die öffentliche Hand in der Bundesrepublik Deutschland auswirken. Die absolute Kostensteigerung hängt von der individuellen Lizensierung innerhalb jedes Ressorts, jeder Behörde sowie nachgeordneten Einrichtung ab. Die Mehrkosten für die gesamte Bundesverwaltung konnten in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht abschließend ermittelt werden. Unabhängig von der konkret referenzierten Ankündigung verfolgt die Bundesregierung auf der Grundlage der IT-Ratsbeschlüsse 2020/05 und 2022/06 den Aufbau einer Open-Source-basierten Alternative im Bereich digitaler IT-Arbeitsplätze. Ein Resultat stellt auf Anwendungsebene die Office- und Kollaborationssuite openDesk dar. Weiterhin wird auch an einem vollwertigen souveränen Arbeitsplatz gearbeitet, der zusätzlich auch die Backenddienste und Betriebssystemebene adressiert. Die Bereitstellung eines solchen souveränen Arbeitsplatz ist auch in der Modernisierungsagenda festgeschrieben.
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