Schriftliche Frage 89 von Danny Meiners (AfD): Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Personal- und Laborkapazitäten (bitte gegliedert nach den zuständigen Behörden) zur Übe…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 24. November 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
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Schriftliche Frage 89 von Danny Meiners (AfD): Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Personal- und Laborkapazitäten (bitte gegliedert nach den zuständigen Behörden) zur Übe…
Frage 89 (Danny Meiners, AfD):
Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Personal- und Laborkapazitäten (bitte gegliedert nach den zuständigen Behörden) zur Überwachung der radioaktiven Belastung in Nord- und Ostsee seit 2009 jährlich entwickelt, und welche Entwicklung ist bis 2029 geplant?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom 24. November 2025:
Die Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt erfolgt in Deutschland durch das Integrierte Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt (IMIS) von Bund und Ländern. Das System dient der großräumigen und kontinuierlichen Überwachung der Radioaktivität, um schnell und zuverlässig bereits geringfügige Änderungen der Radioaktivität in der Umwelt flächendeckend erkennen sowie langfristige Trends erfassen zu können. Die Überwachung der Radioaktivität in Nord- und Ostsee erfolgt gemäß § 6 der IMIS-Zuständigkeitsverordnung i. V. m. § 161 Absatz 1 des Strahlenschutzgesetzes durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr (BMV). Das Messprogramm des BSH ist in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum integrierten Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt (IMIS) nach dem Strahlenschutzvorsorgegesetz (AVV-IMIS) festgelegt, die am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist. Zuständig für die Durchführung dieses Messprogramms ist das Sachgebiet M32 „Radioaktivität des Meeres, IMIS- Leitstelle“. Die Personal- und Laborkapazitäten im Sachgebiet M32 ergeben sich aus den Vorgaben des Messprogramms.
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