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Schriftliche Frage 79 von Dr. Ingo Hahn (AfD): Wie bewertet die Bundesregierung die Aussage des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz…

dip / schriftliche_frage 21.11.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 17. November 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Schriftliche Frage 79 von Dr. Ingo Hahn (AfD): Wie bewertet die Bundesregierung die Aussage des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz… Frage 79 (Dr. Ingo Hahn, AfD): Wie bewertet die Bundesregierung die Aussage des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit Carsten Träger in der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages am 17. Oktober 2025 zur Aktuellen Stunde mit dem Titel „Erster Klimakipppunkt überschritten“, wonach „die tropischen Korallenriffe […] bereits eine Temperaturschwelle erreicht haben, ab der sie nicht überleben können“ (Plenarprotokoll 21/35), vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Befunde, z. B. wonach das Great Barrier Reef in mehreren Regionen zwischen 2022 und 2024 eine deutlich gestiegene Korallenbedeckung aufwies (Annual Summary Report of Coral Reef Condition 2023/24 des Australian Institute of Marine Science)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Carsten Träger vom 17. November 2025: Aus Sicht der Bundesregierung beruht die zitierte Aussage auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Aussage basiert vor allem auf den Ergebnissen des im Oktober 2025 veröffentlichten Berichtes „The Global Tipping Points Report 2025“ (Lenton et al. 2025). Der Bericht wurde unter Mitwirkung von 160 WissenschaftlerInnen aus insgesamt 87 wissenschaftlichen Einrichtungen in 23 Ländern erarbeitet und durch die University of Exeter in Großbritannien veröffentlicht. An der „Global Tipping Points“-Initiative beteiligen sich u. a. auch das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Max-Planck-Institut für Geoanthropologie.

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