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Schriftliche Frage 82 von Steffen Kotré (AfD): Auf welche konkreten wissenschaftlichen Studien, Modellrechnungen, Referenzszenarien und Annahmen stützt Bundesminister für Umwelt, Klimasch…

dip / schriftliche_frage 28.08.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 24. August eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Schriftliche Frage 82 von Steffen Kotré (AfD): Auf welche konkreten wissenschaftlichen Studien, Modellrechnungen, Referenzszenarien und Annahmen stützt Bundesminister für Umwelt, Klimasch… Frage 82 (Steffen Kotré, AfD): Auf welche konkreten wissenschaftlichen Studien, Modellrechnungen, Referenzszenarien und Annahmen stützt Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit Carsten Schneider seine Aussage vom 12. August 2026, wonach ohne die in Deutschland „miterfundenen“ und „marktgängig gemachten“ erneuerbaren Energien ein Szenario von fünf Grad globaler Erwärmung in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten gewesen wäre, und welche durch den deutschen Beitrag zur Entwicklung und Verbreitung erneuerbarer Energien nach Auffassung der Bundesregierung weltweit vermiedene kumulierte Menge an CO2-Emissionen sowie welche daraus resultierende Verringerung der globalen Mitteltemperatur in Grad Celsius legt sie dieser Aussage zugrunde? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom 24. August 2026: Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass Deutschland gemeinsam mit anderen Ländern zur Kostensenkung von erneuerbaren Energien beigetragen hat (siehe z. B. Buchholz et. al. 20193; IEA 20204). Das hat deren weltweite Verbreitung beschleunigt. Vor dem Hintergrund des weltweit massiven Ausbaus Erneuerbarer Energien in den vergangenen Jahren sowie weiterer klimapolitischer Maßnahmen werden heute Emissionspfade mit einer globalen Erwärmung von über 4 Grad als nicht mehr sehr wahrscheinlich eingeschätzt (IPCC WG III, 20225). Folglich wird das frühere Extrem-Emissionsszenario „RCP8.5“, das eine massive Ausweitung der Nutzung fossiler Brennstoffe – insbesondere der Kohleverstromung – zugrunde gelegt hat und zu einer globalen Erwärmung von etwa 3,3 bis 5,7 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts geführt hätte, heute als unrealistisch eingeschätzt und daher nicht mehr weiterverfolgt. 3 Wolfgang Buchholz, Lisa Dippl, Michael Eichenseer (2019), Subsidizing renewables as part of taking leadership in international climate policy: The German case, Energy Policy, Volume 129, Seiten 765–773, https://doi.org/10.1016/j.enpol.2019.02.044. 4 IEA (2020), Clean Energy Innovation, IEA, Paris, www.iea.org/reports/clean-energy-innovation. 5 IPCC (2022), Climate Change 2022: Mitigation of Climate Change. Contribution of Working Group III to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Summary for Policymakers, C.1.3.

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