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Citizen Conservation Foundation gGmbH

lobbyregister / register_entry 10.10.2025 · Original ↗

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Citizen Conservation Foundation gGmbH Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Citizen Conservation (CC) organisiert den Aufbau von koordinierten Erhaltungszuchtprogrammen für bedrohte Arten unter Einschluss der Zivilgesellschaft. Auf Grundlage der wissenschaftlichen Faktenlage zur Entwicklung des Artensterbens im Zusammenhang mit dem wachsenden Druck auf die Biodiversität ist davon auszugehen, dass für eine wachsende Anzahl an Arten die Flankierung von Schutzbemühungen im Lebensraum (in situ) durch entsprechenden Ex-situ-Maßnahmen (Erforschung und Erhaltung in menschlicher Obhut) zwingend erforderlich sein wird, um den Fortbestand dieser Arten zu ermöglichen. Die Zoologischen Gärten als primär fachlich zuständige Exekutivorgane für diese öffentliche Aufgabe verfügen nicht annähernd über die Kapazitäten, dieser Aufgabe gerecht zu werden. Aus diesem Grund bemüht sich CC darum, bestehende Potenziale im zivilgesellschaftlichen Raum in Form der etablierten privaten Wildtierhaltung zu aktivieren und in koordinierte Erhaltungszuchten nach dem Muster Zoologischer Gärten zu ziehen. Die von CC gemanagten Tiere werde den Teilnehmenden aus dem Bereich privater Wildtierhaltung und Zoologischen Einrichtungen per Einstellvertrag überstellt, verbleiben jedoch stets im Eigentum von CC (sofern sie nicht treuhänderisch von CC für eine staatliche Einrichtung gemanagt werden). Mit der Ratifizierung des Übereinkommens zur Biologischen Vielfalt (CBD) durch den Deutschen Bundestag 1993 wurde die CBD Teil des geltenden Völkerrechts in Deutschland. Artikel 9 des Übereinkommens bezieht sich auf die Erhaltung der biologischen Vielfalt außerhalb ihres natürlichen Lebensraums – also auf die genannte ex-situ-Erhaltung. Die Vertragsstaaten sollen – soweit möglich und sinnvoll – Maßnahmen zur Erhaltung von Komponenten der biologischen Vielfalt außerhalb ihrer natürlichen Lebensräume treffen. Zu den genannten Maßnahmen zählen gezielte Programme für bedrohte Arten. CC erweitert den Rahmen der „möglichen und sinnvollen Maßnahmen“ durch die Integration bürgerschaftlichen Engagements substanziell und unterstützt somit unmittelbar die Bundesrepublik Deutschland bei der Umsetzung von Artikel 9 der CBD. Um das gemeinnützige Ziel von CC zu erreichen, einen zählbaren Beitrag im Kampf gegen das Artensterben zu leisten, erreichen zu können, ist eine dem Thema angemessene Eile bei der Skalierung entsprechender Programme und Generierung des notwendigen Wissens geboten. Dies wird c.p. ohne eine deutlich stärkere Unterstützung seitens der Bundespolitik kaum umsetzbar sein. Konkret wird CC bei allen sich bietenden Gelegenheiten versuchen, diesen Zusammenhang argumentativ und faktenbasiert zu verbreiten. Dies bezieht sich auch auf Organe, Gremien, Mitglieder, Fraktionen oder Gruppen des Deutschen Bundestages oder der Bundesregierung als maßgebliche Entscheidungsträger. Zu den konkreten Maßnahmen könnten Informationsveranstaltungen (Parlamentarische Abende etc.) sowie die gezielte Ansprache und Übermittlung von Informationen an Entscheidungsträger sein. Interessenbereiche: Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Sonstiges im Bereich "Sport, Freizeit und Tourismus"; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Sonstige Interessenbereiche Regelungsvorhaben: - Abgleich politischer Vorhaben mit wissenschaftlichem Erkenntnisstand: Konkret geht es uns immer darum, politische Vorhaben, die in unseren Bereich (Biodiversität, Natur- und Artenschutz, Bereitstellung öffentlicher Güter etc.) fallen, auf ihre Wissenschaftlichkeit und Plausibilität hin zu durchleuchten und zu hinterfragen. Ein Beispiel hierfür ist die politische Diskussion um die Einführung von Positivlisten, die aus unserer Sicht keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhält und im Ergebnis zu einer deutlichen Verschlechterung der Situation in den Bereichen Natur- Tier- und Artenschutz führen würde.

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