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Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde

lobbyregister / register_entry 31.08.2022 · Original ↗

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Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Schwerpunkte der Interessenvertretung waren und sind der regelmäßige Austausch mit den fachpolitischen Sprechern der im Bundestag vertretenen Fraktionen sowie den Obleuten und Fachpolitikern der korrespondierenden politischen Parteien. Insbesondere wurden dabei Positionen der DGHT zu den Themen Heimtierhaltung, Tierhaltersachkunde, Erhaltungszucht (Citizen Conservation), Einbindung der Expertise privater Tierhalter zur Konkretisierung der Begriffe „Kenntnisse und Fähigkeiten“ des Tierschutzgesetzes sowie die Bedeutung der Publikationsleistung aus privater Heimtierhaltung für den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn angesprochen. Mehrere Fachartikel in Zeitschriften wie der hauseigenen "elaphe" sowie Positionspapiere zu den o. a. Themen, sowohl im Rahmen von anstehenden Gesetzesvorhaben wie auch „anlasslos“ zur kontinuierlichen Vermittlung der natur-, arten- und tierschutzpolitischen Überzeugungen der DGHT als anerkannter Fachverband, wurden und werden den politischen Entscheidungsträgern in Bund und Ländern übergeben. Darüber hinaus erfolgt ein Austausch mit der Bundes-Tierschutzbeauftragten sowie Vertretern der relevanten Ministerien (BMLEH und BMUKN) sowie den nachgeordneten Behörden. Die DGHT ist des Weiteren im Round Table des saarländischen Tierschutzbeauftragten sowie im Stiftungsrat der Tierschutzstiftung des Saarlandes vertreten und nimmt an den entsprechenden Beratungen teil. Positionspapiere zu übergeordneten Themen wie z. B. Tierhaltersachkunde (Entwicklung von Qualitätskriterien für eine bundesweite Regelung), Gefahrtierhaltung oder Positivlisten werden vielfach auch zusammen mit weiteren Fachverbänden im Tier- und Artenschutz verfasst und publiziert. Interessenbereiche: Artenschutz/Biodiversität; Tierschutz; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Sonstiges im Bereich "Umwelt" Regelungsvorhaben: - Änderung des Tierschutzgesetzes und des Tiererzeugnisse-Handels-Verbotsgesetzes: - bundeseinheitliche Regelung zum Erwerb einer Tierhalter-Sachkunde mit konkreten Schulungs-Inhalten auf Grundlage des § 2a TierSchG. Option eines verpflichtenden Sachkundenachweises auf besonders geschützte und „gefährlicher Arten“ beschränkt - Verzicht auf Positivlisten, stattdessen Vorbehaltslisten mit Bezug zu Sachkundenachweis - Anstatt eines EU Lacey Acts gleichwertige, aber bessere Alternative: Nutzung des Anhangs III von CITES - Entwicklung eines Zertifizierungssystems für legalen Wildtierhandel - Keine Überregulierung von Tierbörsen und kein Ausschluss von Händlern, solange diese alle Regularien (Tierschutz, Artenschutz, allg. Ordnungsrecht) erfüllen - nachhaltige Bewirtschaftung von Wildtierbeständen unter besonderer Berücksichtigung des Benefits für lokale Gemeinschaften

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