Mental Health Alliance
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Mental Health Alliance
Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä.
Die Mental Health Alliance ist ein zivilgesellschaftlich getragenes, koordinierendes Netzwerk mit dem Ziel, zur strukturellen Weiterentwicklung des psychischen Gesundheitssystems in Deutschland beizutragen - insbesondere mit Blick auf Prävention, Versorgungsgerechtigkeit und sektorübergreifende Zusammenarbeit.
Die Interessenvertretungstätigkeit der Allianz besteht in der Schaffung von vertrauensvollen Dialogräumen zwischen Akteur:innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Praxis, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Betroffenenvertretungen.
Die Allianz bündelt Perspektiven und bereitet gemeinsam mit beteiligten Organisationen Positionen und Vorschläge auf, die in politische Entscheidungsprozesse eingebracht werden.
Zentrale Tätigkeiten der Interessenvertretung im Sinne des Lobbyregistergesetzes sind:
Organisation und Durchführung von politischen Fachveranstaltungen (z. B. Salons, Retreats, Workshops)
Entwicklung von Vorschlägen für politische und gesetzliche Rahmenbedingungen im Bereich Prävention, Frühintervention und Versorgung
Gespräche mit politischen Entscheidungsträger:innen und Vertreter:innen der Exekutive auf Bundes- und Landesebene
Beteiligung an Fachgesprächen, Anhörungen oder Stellungnahmeverfahren
Erarbeitung und Veröffentlichung von Konzeptpapieren, Positionierungen und strategischen Empfehlungen
Unterstützung bei der Entwicklung von sektorenübergreifenden Lösungsansätzen im Themenfeld mentale Gesundheit
Die Interessenvertretung erfolgt im eigenen inhaltlichen Interesse des Bündnisses und nicht im Auftrag Dritter. Die koordinierende Trägerschaft liegt derzeit bei der gemeinnützigen Organisation ProjectTogether.
Interessenbereiche: Schulische Bildung; Berufliche Bildung; Gesundheitsförderung; Hochschulbildung; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Vorschulische Bildung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Sonstige Interessenbereiche; Krankenversicherung
Regelungsvorhaben:
- Begleitung Präventionsoffensive bis Änderung Präventionsgesetz: Verankerung der Voraussetzungen eines stepped care/prevention Modells durch gesetzliche Änderungen u.a. in SGB V
- Strategie "Mentale Gesundheit für junge Menschen": Im Koalitionsvertrag ist die Entwicklung einer Strategie "Mentale Gesundheit für junge Menschen" vorgesehen. Sie hat zum Ziel, die Bereiche Bildung, Jugendhilfe und Gesundheit besser miteinander zu verzahnen und Experimentierklauseln zu ermöglichen.
- Unabhängige Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt": Die unabhängige Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" erarbeitet Handlungsempfehlungen für einen effektiveren Kinder- und Jugendmedienschutz.
Relationen
Keine Relationen.