Schriftliche Frage 109 von Enrico Komning (AfD): Haben Unternehmen der Bosch-Gruppe nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten sieben Jahren Subventionen oder sonstige Förderungen und…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 6. Oktober 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 109 von Enrico Komning (AfD): Haben Unternehmen der Bosch-Gruppe nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten sieben Jahren Subventionen oder sonstige Förderungen und…
Frage 109 (Enrico Komning, AfD):
Haben Unternehmen der Bosch-Gruppe nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten sieben Jahren Subventionen oder sonstige Förderungen und Unterstützungsleistungen vom deutschen Staat erhalten, und wenn ja, in welcher Höhe jeweils (bitte wenn möglich jeweils nach Bund und nach Ländern gesamt aufschlüsseln)?
Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 8. Oktober 2025:
Ihre Frage stellt unter anderem auf Subventionen ab. Der von der Bundesregierung in ihrer Subventionsberichtserstattung verwendete Subventionsbegriff ist durch § 12 des Stabilitäts- und Wachstumsgesetzes (StabG) festgelegt. Im Subventionsbericht werden keine Subventionen an einzelne Unternehmen gelistet, sondern die Entwicklung der Finanzhilfen des Bundes und der Steuervergünstigungen insgesamt und nach Wirtschaftsbereichen beschrieben. Unternehmen der Bosch-Gruppe haben in den letzten sieben Jahren Zuwendungen vom Bund erhalten. Es wurde eine Abfrage in der Zuwendungsdatenbank des Bundes für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vorgenommen mit Bewilligungsdatum ab 1. Januar 2018. Der Antwortumfang ist auf die in der vorgegebenen Frist ermittelbaren Informationen beschränkt. Eine Ressortabfrage war im Rahmen der zur Verfügung stehenden Zeit nicht möglich. Die Bundesregierung ist zudem für Förderungen der Länder nicht zuständig. „Unternehmen der Bosch-Gruppe“ wird ausgelegt als Robert Bosch GmbH und im Geschäftsbericht 2024 gelistete deutsche hundertprozentige Tochterunternehmen (Geschäftsbericht abrufbar unter: https://assets.bosch.com/medi a/global/bosch_group/our_figures/pdf/bosch-geschaeftsbericht-202 4 .pdf, ab S. 188). Die Abfrage ergab eine Gesamtsumme von 1.011.079.640 Euro. Die größten Summen ergeben sich aus IPCEI- Projekten („Important Projects of European Interest“). Das Unternehmen investiert bis zu 3 Mrd. Euro für den Bau bzw. die Erweiterung von Halbleiterproduktionen (Rohbau, Einrichtung von 3.600 qm Reinraumfläche, Erwerb von Maschinen sowie entsprechende Forschungs- und Entwicklungskosten für neuartige Technologien und Anwendungen) an seinen Standorten in Dresden und Reutlingen.
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