Schriftliche Frage 49 von Doris Achelwilm (DIE LINKE): Wie wirkt sich der „krisenbedingte Notbetrieb“ der deutschen Botschaft in Teheran, der zu einer Schließung für den Besucherverkehr und die A…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. September 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.
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Schriftliche Frage 49 von Doris Achelwilm (DIE LINKE): Wie wirkt sich der „krisenbedingte Notbetrieb“ der deutschen Botschaft in Teheran, der zu einer Schließung für den Besucherverkehr und die A…
Frage 49 (Doris Achelwilm, Die Linke):
Wie wirkt sich der „krisenbedingte Notbetrieb“ der deutschen Botschaft in Teheran, der zu einer Schließung für den Besucherverkehr und die Aussetzung von neuen Terminvergaben geführt hat, in Bezug auf die Zahl anhängiger Visa-Anliegen und die Bearbeitungsdauer von bereits gestellten Anträgen aktuell aus (dabei bitte auch angeben, mit wieviel Personal in Vollzeit-Äquivalenten bzw. in welchem Stundenumfang die deutsche Botschaft in Teheran derzeit arbeitet), und zu welchem Zeitpunkt ist nach Kenntnis der Bundesregierung von einer Beendigung des Notbetriebs auszugehen?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 10. September 2025:
Visumanträge, die vor der vorübergehenden Schließung der Deutschen Botschaft Teheran am 13. Juni 2025 gestellt worden sind, werden bereits jetzt im Rahmen der personellen Kapazitäten weiterbearbeitet. Eine verlässliche Aussage zur Bearbeitungszeit für einen Visumantrag ist nicht möglich, da diese im Einzelfall wesentlich von externen, einzelfallabhängig stark variierenden Faktoren wie z. B. Vollständigkeit der antragsbegründenden Unterlagen, Urkundenprüfungen und Bearbeitungszeiten bei Innenbehörden abhängt. Die Bundesregierung rechnet bei Wiederaufnahme der Terminvergabe zur Visumantragstellung mit signifikanten schließungsbedingten Nachholeffekten. Aktuell werden an der Visastelle in Teheran vier entsandte Mitarbeitende eingesetzt. Absehbar wird die Visastelle aufgrund der restriktiven Politik Irans hinsichtlich der Akkreditierung von Diplomaten über deutlich weniger entsandtes Personal als vor der vorübergehenden Schließung verfügen. Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 53 der Abgeordneten Katrin Fey auf Bundestagsdrucksache 21/1482 verwiesen.
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