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Schriftliche Frage 163 von Thomas Dietz (AfD): Wie entwickelten sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der Tage mit Stör- und Ausfallzeiten in der Telematik-Infrastruktur (TI)…

dip / schriftliche_frage 05.09.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 1. September 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Schriftliche Frage 163 von Thomas Dietz (AfD): Wie entwickelten sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der Tage mit Stör- und Ausfallzeiten in der Telematik-Infrastruktur (TI)… Frage 163 (Thomas Dietz, AfD): Wie entwickelten sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der Tage mit Stör- und Ausfallzeiten in der Telematik-Infrastruktur (TI) der gematik GmbH, und wie wirken sich diese Störungen auf die Nutzbarkeit im Alltag von z. B. e-Rezept, der e-Patientenakte, auf KIM (Kommunikationsweg innerhalb der TI zwischen den Leistungserfüllern der GKV) und auch dem e- Medikationsplan aus? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Tino Sorge vom 1. September 2025: Ein stabiler und sicherer Betrieb der Telematikinfrastruktur (TI) und der dazugehörigen Anwendungen wie dem E-Rezept und der elektronischen Patientenakte (ePA) hat für die gematik und das Bundesministerium für Gesundheit oberste Priorität. Die gematik arbeitet kontinuierlich gemeinsam mit den beteiligten Industriepartnern daran, Störungen zu minimieren und im Fall des Falles eine schnelle Behebung zu ermöglichen. Die Ursachen für die Störungen sind vielfältig: Sie können sowohl in den IT-Systemen der Praxen und anderer Leistungserbringer als auch bei den Anbietern der verschiedenen TI-Komponenten und -Diensten liegen. Eine Übersicht der aktuell vorliegenden Störungen findet sich im Fachportal der gematik (www.fachportal.gematik.de/ti-status). Die Vielzahl der Anbieter und die wachsende Komplexität der TI führen zu Herausforderungen beim Betrieb. Um die Verfügbarkeit zu verbessern und das Ausfallrisiko zu reduzieren, ist insbesondere eine Reduktion der technischen Komplexität im Zuge der Einführung der TI 2.0 vorgesehen. Abhängig von dem konkreten Ausfall kann es zu unterschiedlichen Konsequenzen für die TI und die Nutzung der verschiedenen Anwendungen kommen. Die große Mehrzahl der Störungen führt nicht zu einem kompletten Ausfall einer Anwendung, sondern zu Ausfällen bei Teilen der Nutzerinnen und Nutzer (beispielsweise den Kundinnen und Kunden eines bestimmten Anbieters). Pauschale Aussagen zur Verfügbarkeit der Dienste an bestimmten Tagen sind somit nicht möglich.

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