Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
Teil von Protokoll der 209. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages · TOP 3: Fragestunde.
Das Protokoll 20/209 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 04.02.2025 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.
Text
Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
Frau Präsidentin! Herr Tebroke, wenn wir über kinderreiche Familien reden, sprechen wir über etwa 1,5 Millionen Familien in Deutschland. Ab dem dritten Kind wird die Zahl immer kleiner. Also bei vier Kindern sind wir schon bei etwa 20 Prozent. Die Freibetragsregelungen und die Kindergeldregelungen gelten auch für die ersten drei Kinder und kommen in diesen Familien an. Und es gibt ja gerade für kinderreiche Familien noch andere Formen der Unterstützung, zum Beispiel die Übernahme der Kosten der Kinderbetreuung und einzelne Zuschüsse für materielle Ausgaben, zum Beispiel das Babypaket, wenn das vierte Kind auf die Welt kommt.
Das reicht aber nicht.
Und: Ja, auch ich bin der Meinung, dass wir Familien mit niedrigem Einkommen eine noch bessere Unterstützung zukommen lassen sollten. Ein Versuch, das zu erreichen, war die Kindergrundsicherung. Sie ist nicht ausverhandelt. Mit einer Kindergrundsicherung würden wir einen Schritt in die Richtung gehen, den Familien bestimmte Leistungen besser zukommen zu lassen, zum Beispiel über digitale Systeme, deren Inanspruchnahme zu steigern und somit also Familien mit einem niedrigen Einkommen besser zu unterstützen.
Relationen
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