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Schriftliche Frage 92 von Dr. André Hahn (Gruppe Die Linke): Wie beurteilt die Bundesregierung die aktuelle Situation um die seit November 2024 gesperrte Elbbrücke in Bad Schandau, insbesondere hinsich…

dip / schriftliche_frage 21.02.2025 · WP 20 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 17. Februar 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.

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Schriftliche Frage 92 von Dr. André Hahn (Gruppe Die Linke): Wie beurteilt die Bundesregierung die aktuelle Situation um die seit November 2024 gesperrte Elbbrücke in Bad Schandau, insbesondere hinsich… Frage 92 (Dr. André Hahn, Gruppe Die Linke): Wie beurteilt die Bundesregierung die aktuelle Situation um die seit November 2024 gesperrte Elbbrücke in Bad Schandau, insbesondere hinsichtlich der Auswirkungen auf Wirtschaft und Tourismus sowie eines möglichen Zeitpunkts der Aufhebung der Sperrung bzw. Schaffung einer Ersatzlösung, um diese zentrale Verkehrsverbindung für die Sächsische Schweiz und auch in die Tschechische Republik wieder nutzbar zu machen, und welche Möglichkeiten sieht die Bundesregierung, um das Wiederinbetriebnahmeverfahren zu beschleunigen und sich daran auch logistisch (z. B. über das THW) sowie finanziell zu beteiligen? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Sören Bartol vom 20. Februar 2025: Die Sperrung der Elbbrücke in Bad Schandau im Zuge der B 172 bedeutet für Wirtschafts- und Tourismusunternehmen ebenso wie für Pendler und Anwohner eine zusätzliche Belastung durch verlängerte Transportund Anfahrtswege sowie erhöhte Verkehrsbelastungen auf den Umleitungsstrecken. Die im Rahmen der laufenden Untersuchungen bisher gewonnenen Erkenntnisse zum baulichen Zustande der Elbbrücke Bad Schandau lassen gegenwärtig keine Nutzung der Brücke für den öffentlichen Verkehr zu. Die Entscheidung über die weitere Nutzung der Elbbrücke Bad Schandau und ggf. eine vorübergehende Öffnung der Brücke für Pkw hängt vom Ergebnis der weiteren Untersuchungen ab. In die Prüfung werden sämtliche Möglichkeiten zur Wiederherstellung der unterbrochenen Verkehrsbeziehung einbezogen. Die für die Planung zuständige sächsische Straßenbauverwaltung hat die Planungen für eine Behelfsbrücke über die Elbe bei Bad Schandau bereits beauftragt mit dem Ziel, die Lücke im Bundesfernstraßennetz schnellstmöglich zu schließen und die Region verkehrlich zu entlasten. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr steht mit der sächsischen Straßenbauverwaltung in engem Austausch, um die Schadensursachen zügig aufzuklären und die Elbbrücke in Bad Schandau durch einen Neubau zu ersetzen.

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