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Schriftliche Frage 120 von Canan Bayram (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ist der Bundesregierung bekannt, dass das Tracken von Smartphones von großen Internet- Konzernen wie Google, Meta oder Apple laut einer Stud…

dip / schriftliche_frage 13.09.2024 · WP 20 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. September 2024 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.

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Schriftliche Frage 120 von Canan Bayram (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ist der Bundesregierung bekannt, dass das Tracken von Smartphones von großen Internet- Konzernen wie Google, Meta oder Apple laut einer Stud… Frage 120 (Canan Bayram, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ist der Bundesregierung bekannt, dass das Tracken von Smartphones von großen Internet- Konzernen wie Google, Meta oder Apple laut einer Studie der TU Berlin „enorm viel Strom [frisst]“ (siehe dazu www.tagesspiegel.de/wissen/energiev erbrauch-durch-handydaten-es-brauchte-emission sbegrenzungen-wie-in-verkehr-und-industrie-122 01980.html), und plant die Bundesregierung, insbesondere aus ökologischen Gründen etwas gegen dieses Verhalten der großen Tech-Konzerne zu unternehmen, und wenn ja, was? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Daniela Kluckert vom 11. September 2024: Die Frage, wie mit dem Energie- und Ressourcenbedarf des Verfolgens und Ortens (Tracking) von Smartphones umzugehen ist, ist grundsätzlich auf europäischer Ebene zu klären. Die Bundesregierung arbeitet gemäß der Digitalstrategie daran, die Digitalisierung als Treiber ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit zu nutzen, ohne ihre gegenteilige Wirkung, wie etwa einen erhöhten Energie- und Ressourcenbedarf, zu verkennen. Der überwiegende Anteil des Energieverbrauchs entsteht im genannten Fall durch die Netze und Rechenzentren, die die Daten der Smartphones transportieren und verarbeiten. Somit ist die Energieeffizienz von Netzen und Rechenzentren aus ökologischer Sicht relevant. Für diesen Bereich ist bereits im vergangenen Jahr das Energieeffizienzgesetz verabschiedet worden, welches am 18. November 2023 in Kraft getreten ist. Das Gesetz schafft u. a. einen sektorübergreifenden, regulatorischen Rahmen für die Energieeffizienz von Rechenzentren. Zudem treibt die Bundesregierung in der Umsetzung ihrer Gigabitstrategie den Auf- und Ausbau moderner und deutlich energieeffizienterer Glasfaserund 5G-Mobilfunknetze voran, wodurch der Energieverbrauch der Netze gesenkt wird.

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