Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
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Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG (ISH) ist einer der führenden Betreiber von Chemie- und Industriearealen in Europa. Daraus leiten wir unseren Anspruch an uns selbst ab, auch zukünftig als Infrastrukturbetreiber eine führende Rolle zu spielen, insbesondere bei der Weiterentwicklung und Transformation des Energiesystems. ISH ist Mitglied in verschiedenen Branchenverbänden, die Interessenvertretung für ihre Mitglieder betreiben. Darüber hinaus setzen wir uns auch in Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern von Bundesministerien sowie mit Mitglieder des Deutschen Bundestages dafür ein, die Rahmenbedingungen für einen wettbewerbsfähigen Industriestandort Deutschland zu sichern.
Interessenbereiche: Unfallversicherung; Allgemeine Energiepolitik; Handel und Dienstleistungen; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Klimaschutz; Industriepolitik; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Immissionsschutz; Erneuerbare Energien; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Fossile Energien; Sonstiges im Bereich "Energie"; Energienetze; Wissenschaft, Forschung und Technologie
Regelungsvorhaben:
- H2ercules-Appell zur Finanzierung des Wasserstoff-Kernnetzes: Die H2ercules-Initiative will zur Entstehung eines Wasserstoffmarktes in großem Umfang beitragen und damit die Dekarbonisierung und Diversifizierung der deutschen Energieversorgung vorantreiben. Eine zwingende Voraussetzung für eine erfolgreiche Wasserstoffwirtschaft in Deutschland ist die Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur als Bindeglied zwischen Wasserstofferzeugung bzw. -import und Verbrauchern. Mit dem Regelungsvorhaben sollen die Rahmenbedingungen der Finanzierung des H2-Kernnetzes im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) angepasst werden.
- Beitrag der H2ercules-Initiative zur Bundestagswahl 2025: Die H2ercules-Initiative trägt in großem Umfang zur Entstehung eines Wasserstoffmarktes und damit zur Dekarbonisierung und Diversifizierung des deutschen Energiesystems bei. Wir wollen den Aufbau eines H2-Ökosystems in Deutschland ermöglichen, bestehend aus dem H2ercules-Netz (Teil des H2-Kernnetzes), der nachgelagerten Verteilnetzebene sowie industriellen Verbrauchern einschließlich H2-ready Gaskraftwerken, H2-Erzeugungsanlagen und H2-Speichern. Nach der Bundestagswahl 2025 stehen entscheidende Weichenstellungen für die H2-Infrastruktur bevor. Das Wasserstoff-Kernnetz als Rückgrat der zukünftigen Wasserstoffwirtschaft muss gestärkt werden. Wasserstoffspeicher bieten einen systemdienlichen Baustein zur Transformation. Gasverteilnetze müssen wo möglich auf Wasserstoff umgestellt werden.
- Berücksichtigung/ Beschleunigung des Kernnetzausbaus inkl. systemrelevanter Kraftwerksstandorte im Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG): Der Aufbau des Wasserstoffkernnetzes bedarf zusätzlicher regulatorischer Rahmenbedingungen. Dazu gehören u.a. ein kapitalmarktfähiges Finanzierungsmodell und Regelungen für die integrierte Netzentwicklungsplanung Gas und Wasserstoff. Die Interessenvertretung wird zur Unterstützung dieser genannten Punkte betrieben. Die Planungsgrundsätze und das Finanzierungregime für das H2-Kernnetz sollen zudem so umgesetzt werden, dass das Kernnetz auch an solche Standorte herangeführt wird, an denen sich heute systemrelevante Kraftwerke (Kraftwerke in der Netzreserve) befinden. Dies sollte insbesondere dann gelten, wenn an diesen Standorten fortgeschrittene Planungen für die Errichtung von H2-Kraftwerken bzw. H2-Ready-Kraftwerke bestehen.
Relationen
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