Ferngas Netzgesellschaft mbH
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Ferngas Netzgesellschaft mbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Die Ferngas Netzgesellschaft mbH ist ein Fernleitungs- und Gasverteilernetzbetreiber mit Sitz in Schwaig b. Nürnberg. Als Teil der europäischen und deutschen Gasinfrastruktur transportieren und verteilen wir Gas effizient, sicher und umweltschonend durch unsere Netzgebiete und leisten damit auch einen wesentlichen Beitrag für die Versorgungssicherheit in unseren Netzgebieten. Durch einen sicheren Betrieb, eine bedarfsgerechte Optimierung und einen nachhaltigen Netzausbau sorgen wir für ein leistungsfähiges Gasnetz. Wir gestalten die Energiewende und stellen heute schon die Weichen für den Transport und die Verteilung von Wasserstoff als wichtigen Baustein im Energiesystem der Zukunft.
Interessenbereiche: Energienetze; Fossile Energien; Erneuerbare Energien; Allgemeine Energiepolitik
Regelungsvorhaben:
- Finanzierungsrahmen für das H2-Kernnetz und integrierte Netzplanung Gas/Wasserstoff im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG): Der Aufbau des Wasserstoffkernnetzes bedarf zusätzlicher regulatorischer Rahmenbedingungen. Dazu gehören u.a. ein kapitalmarktfähiges Finanzierungsmodell und Regelungen für die integrierte Netzentwicklungsplanung Gas und Wasserstoff. Die Interessenvertretung wird zur Unterstützung dieser genannten Punkte betrieben.
- Beschleunigte Verfahren für die Planung und Genehmigung von Wasserstoff-Infrastrukturen: Für die planmäßige Realisierung der Leitungen im Wasserstoffkernnetz sind gesetzliche Beschleunigungsmaßnahmen auf vielen Ebenen notwendig. Die Interessenvertretung wird betrieben, damit das Wasserstoffkernnetz in den Anwendungsbereich des Wasserstoffbeschleunigungsgesetzes kommt. Auch eine Ausnahme vom Vergaberecht und weitere Beschleunigungsmaßnahmen sollen das Ziel unterstützen.
- Green Paper Transformation Gas-/Wasserstoff-Verteilernetze (BMWK): Von den Überlegungen und Herausforderungen der Transformation zu erneuerbaren Gasen bei Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit sind sowohl Verteilernetze als auch Fernleitungsnetze betroffen. Unter anderem die derzeit vorgesehene Anschlusspflicht von Biogasanlagen sollte netzebenen-übergreifend flexibilisiert und einer gesamtwirtschaftlich effizienteren Regelung zugeführt werden. Die Verpflichtung zum anlasslosen Rückbau für sämtliche Netzebenen vermieden werden und die Vorteile der bestehenden, sehr gut ausgebauten Gasinfrastruktur und deren Wert stärker berücksichtigt werden.
- Beschluss einer Wasserstoff-Importstrategie: Die Wasserstoff-Importstrategie der Bundesregierung muss ein starkes Signal an die Wirtschaft und potenzielle Partnerländer senden. Pipeline-Importkorridore werden dabei eine zentrale Rolle spielen. Darüber hinaus müssen auch Importe per Schiff weiter betrachtet werden. Zudem ist es notwendig, einen stabilen Finanzierungsrahmen zu schaffen, um Importprojekte, insbesondere Pipeline-Importkorridore, zu ermöglichen.
- Umsetzung des EU-Gas-/H2-Binnenmarktpaketes in nationales Recht: Das Ziel ist es, das EU-Binnenmarktpaket für den Gasmarkt in nationales Recht umzusetzen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Einführung von Regelungen zum Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur und der Umstellung auf grüne Gase.
- Kraftwerkssicherheitsgesetz: Die Standortallokation und damit die Ausschreibungskriterien für die zukünftigen Gas- und H2-Kraftwerke im Rahmen des Kraftwerkssicherheitsgesetzes sollten sich nach Kriterien der Systemdienlichkeit richten. Kraftwerksstandorte sollten daher nicht nur aus Stromsicht netzdienlich, sondern auch für den Gasnetzausbau schonend und gleichzeitig perspektivisch mit Wasserstoff versorgbar sein.
- Dritte Änderung des EnWG (Gasspeicherumlage): Die Abschaffung der Gasspeicherumlage, wie in der Dritten Änderung des EnWG vorgesehen, erleichtert den Transit von Erdgas durch Deutschland.
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