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Rede von Pascal Reddig (CDU/CSU) – Sarah Vollath, Janine Wissler, Doris

dip / rede 09.10.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 100. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 38a bis 38c: Sarah Vollath, Janine Wissler, Doris.

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Text

Rede von Pascal Reddig (CDU/CSU) – Sarah Vollath, Janine Wissler, Doris Danke, Frau Vollath, weil das endlich mal eine sachliche Frage aus den Reihen der Linken war und nicht das Geschrei, das sonst von Frau Reichinnek und Herrn Pantisano kommt. (Heidi Reichinnek [Die Linke]: Weil es Ihre Lügen entlarvt und Sie sich nicht wehren können! – Gegenruf des Abg. Marc Biadacz [CDU/CSU]: Wer schreit, weiß keine Argumente!) In der Tat ist es so, dass die Renten für ganz viele Menschen im Land nicht besonders hoch sind. Deswegen haben wir uns in der Kommission damit beschäftigt, wie wir das ändern können. Die Kapitalrente kann dazu einen Beitrag leisten. – Darüber können Sie jetzt wieder lachen, aber das wird im Ergebnis dazu führen, dass es den Menschen besser geht. Sie müssen sich entscheiden, ob es Ihnen darum geht oder um Sozialpopulismus. Wir müssen aber gleichzeitig auch solche Themen angehen wie beispielsweise „Freibeträge in der Grundsicherung im Alter“. Diejenigen, die wirklich hart gearbeitet haben, die aber nicht auf die Zeiten kommen, dass sie oberhalb der Grundsicherung im Alter landen, sollen in Zukunft über Freibeträge wenigstens mehr zur Verfügung haben als diejenigen, die nie eingezahlt haben. Bei der Rente mit 63 – weil Sie danach gefragt haben – ist es ja nicht das Ziel, dass wir sie abschaffen – auch wenn das immer wieder behauptet wird –, sondern dass wir sie zielgerichteter machen, und zwar mit einer Härtefallregelung, die vor allem diejenigen adressiert, die körperlich hart gearbeitet haben und nicht mehr in ihrem jeweiligen Berufsfeld arbeiten können. Damit adressieren wir endlich auch die Menschen, die körperlich und psychisch wirklich belastet sind und denen man einen Ausweg bieten muss, nicht mehr nach 45 Jahren in Rente zu gehen, sondern schon deutlich früher abschlagsfrei in Frührente zu gehen, weil festgestellt wird, dass es gesundheitlich einfach nicht mehr geht. Ich finde, das ist ein sehr fairer Weg, weil er genau das macht, was der Sozialstaat liefern sollte. Die Rente mit 63 kostet heute 10 Milliarden Euro. Künftig hätten wir einen Weg, der zielgerichteter ist, etwas günstiger und gleichzeitig die Menschen adressiert, die es wirklich bräuchten. Deswegen würde ich mir wünschen, dass wir hier etwas weniger Sozialpopulismus betreiben und die Bedürfnisse der Menschen in diesem Land wirklich konkret adressieren. (Beifall bei der CDU/CSU sowie der Abg. Chantal Kopf [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]) Ich würde mich freuen, wenn wir darüber auch bald im Gesetzgebungsverfahren sprechen. Deswegen wäre es gut, wenn jetzt auch bald der Gesetzentwurf vorgelegt wird. (Peter Bohnhof [AfD]: Ja, wann denn? – Ulrike Schielke-Ziesing [AfD]: Mal sehen! – Thomas Stephan [AfD]: Gute Idee!) Den setzen wir dann mit entsprechenden Beratungen auch zeitnah um, damit die Menschen in unserem Land hoffentlich bald auch wieder stabile Beiträge und gleichzeitig höhere Renten haben. Vielen Dank. (Beifall bei der CDU/CSU – Zuruf der Abg. Heidi Reichinnek [Die Linke])

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