Rede von Dr. Franziska Kersten (SPD) – Aktuelle Stunde: Zäsur in Sachsen-Anhalt – Nicht zur
Teil von Protokoll der 100. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP ZP 12: Aktuelle Stunde: Zäsur in Sachsen-Anhalt – Nicht zur.
Text
Rede von Dr. Franziska Kersten (SPD) – Aktuelle Stunde: Zäsur in Sachsen-Anhalt – Nicht zur
Für die SPD war und ist für immer klar: Keine
Zusammenarbeit mit Rechtsextremisten!
Mit unserer Kundgebung am Dienstag hier in Berlin
haben wir auch deutlich gemacht: Wir stehen weiter an
der Seite all derjenigen, die sich für Demokratie und
Menschenrechte einsetzen.
(Klaus-Peter Willsch [CDU/CSU]: Arm in
Arm mit Antisemiten!)
Als Fraktion haben wir diese Woche ein 19-seitiges
Papier mit Vorschlägen zum Schutz unserer Demokratie
verabschiedet. Wie meine Kollegin Carmen Wegge
gesagt hat:
„Das ist nicht einfach nur Papier, sondern das ist
unser Handlungsauftrag für die nächsten Wochen,
für die nächsten Monate.“
Was ist jetzt erst mal wichtig für Sachsen-Anhalt? Ich
will unseren Kanzler eindringlich bitten: Wirken Sie auf
Ihre Parteikolleginnen und Parteikollegen ein! Der
Landtagspräsident mag gewählt sein, der Ministerpräsident ist
noch nicht gewählt. Lassen Sie uns gemeinsam der
Normalisierung des Rechtsextremismus etwas
entgegensetzen!
Und: Verhindern Sie die Spaltung der CDU-Fraktion in
Sachsen-Anhalt!
Und zweitens. Wir dürfen die Menschen, die sich in
Sachsen-Anhalt engagieren, in Kulturprojekten, Vereinen
und anderen Initiativen,
besonders im ländlichen Raum, jetzt nicht alleinlassen!
Denn diese Menschen und ihr Einsatz sind der Garant
unserer Demokratie.
(Beifall bei der SPD – Volker Scheurell [AfD]:
Das Geld wird knapp für die NGOs!)
Relationen
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