Schriftliche Frage 3 von Markus Matzerath (AfD): Hat Friedrich Merz bewusst oder versehentlich sogenannte Gendersprache benutzt, als er statt von Mitarbeitern von „Mitarbeitenden“ sprach un…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 5. Oktober 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes.
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Schriftliche Frage 3 von Markus Matzerath (AfD): Hat Friedrich Merz bewusst oder versehentlich sogenannte Gendersprache benutzt, als er statt von Mitarbeitern von „Mitarbeitenden“ sprach un…
Frage 3 (Markus Matzerath, AfD):
Hat Friedrich Merz bewusst oder versehentlich sogenannte Gendersprache benutzt, als er statt von Mitarbeitern von „Mitarbeitenden“ sprach und, wenn es sich nicht um ein Versehen handelte, steht Friedrich Merz vor dem Hintergrund und im Kontrast zu seinen früheren Äußerungen („Gegenderte Sprache und identitäre Ideologie werden von einer großen Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr nur im Stillen abgelehnt. Sie werden als übergriffig empfunden [...]“, www.friedrich-mer z.de/merzmail/merzmail-152/) auch weiteren Versuchen von meines Erachtens linken Sprachwissenschaftlern offen gegenüber, zum Beispiel radikale Sprachneuschöpfungen wie die „ens“-Form („ens Käufens und ens Einkaufskorb“ nach ens sich selbst so bezeichnende Prof.ens Dr. ens für Gender Studies Lann Hornscheidt www.faceboo k.com/christoph.devries/videos/lannhornscheidtgendersprache/393331165303368/; www.tagessch au.de/tagesthemen/video-875563.html) zu übernehmen (https://apollo-news.net/sprachwende-frie drich-merz-verwendet-gender-formulierung-in-fes trede/)?
Antwort des Staatsministers Philipp Amthor vom 6. Oktober 2026:
In seiner Rede anlässlich des 150. Firmenjubiläums der Henkel AG & Co. KGaA am 25. September 2026 ist der Bundeskanzler mehrfach auf die Beschäftigten des Unternehmens eingegangen bzw. hat diese direkt adressiert. Sprachlich hat er dabei auf die Formen „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ sowie „Mitarbeitende“ zurückgegriffen. Beide gewählten Formulierungen sind von den Empfehlungen des Rates für deutsche Rechtschreibung gedeckt. An der grundsätzlichen Haltung des Bundeskanzlers zum Gendern hat sich nichts geändert.
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