Rede von Martin Reichardt (AfD) – Familien stärken – Geplante Kürzungen unterlassen
Teil von Protokoll der 102. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 11a bis 11d: Familien stärken – Geplante Kürzungen unterlassen.
Das Protokoll 21/102 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 20.10.2026 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.
Text
Rede von Martin Reichardt (AfD) – Familien stärken – Geplante Kürzungen unterlassen
Frau Präsidentin! Anwesende Damen und Herren! Finanzielle Stärkung für Kinder und Familien fordern heute die Grünen. Das ist sehr positiv. Denn immerhin geht es den Grünen heute mal wirklich um Familien und nicht um Dutzende von erfundenen Geschlechtern
und das positive sogenannte Sichtbarmachen von Fetischisten und Perversen, die dann auf dem CSD Kindergartenkinder mit Hundemasken anbellen, meine Damen und Herren.
Die Grünen fordern die Nichtkürzung des Unterhaltsvorschusses, des Elterngelds, des Kindersofortzuschlags, des Wohngelds und der Kinderkrankheitstage. Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Diese Forderungen sind richtig und diskutabel, meine Damen und Herren.
Denn all diese Forderungen sind das Ergebnis der familienfeindlichen und verantwortungslosen Politik der jetzigen schwarz-roten Regierung, aber natürlich auch der Ampelregierung, der Sie selbst angehört haben.
Aus Sicht der Bundesregierung sind diese Kürzungen notwendig, weil gespart werden muss. Gespart werden muss in Deutschland bei Kindern und Familien, nicht etwa bei den Kosten der wahnwitzigen Energiewende, der irrsinnigen Masseneinwanderung
oder der größenwahnsinnigen Ukraineunterstützung, und das ist der Skandal, meine Damen und Herren.
Und während der Bundesregierung nichts anderes einfällt, als bei den Falschen zu sparen, fällt den Grünen nichts anderes ein, als die Bürger weiter zu belasten. 20 Milliarden Euro erhofft man sich von Links-Grün aus der sogenannten Reichensteuer, 8 Milliarden Euro aus einer sogenannten Übergewinnsteuer und circa 3,4 Milliarden Euro aus einer faktischen Erhöhung der Erbschaftsteuer. Das macht zusammen ungefähr 31,4 Milliarden Euro, die Sie mit verlogener Robin-Hood-Attitüde den vermeintlich Reichen wegnehmen und den Armen geben wollen.
Tatsächlich müsste in Deutschland weder bei Familien noch sonst irgendwo bei Einheimischen gespart werden, wenn unser Geld nicht für ideologischen Unsinn aus dem Fenster geworfen werden würde.
Und für diesen ideologischen Unsinn steht keine Partei so sehr wie Sie, meine Damen und Herren von den Grünen.
Darum ist Ihr Antrag auch so verlogen.
Allein 400 Milliarden Euro – also 40 Milliarden Euro pro Jahr! – hat Deutschland die verfehlte Masseneinwanderung in den letzten zehn Jahren gekostet.
Allein diese 40 Milliarden Euro sind mehr als all Ihre gesamten abstrusen Steuerpläne, die Sie so auf der Agenda haben, ausmachen.
Darüber hinaus flossen 57 Milliarden Euro seit 2022 als Militärhilfe in die Ukraine,
zuzüglich weiterer 22 Milliarden Euro als deutscher Anteil an den europäischen Hilfen. Also auch hier wieder etwa 20 Milliarden Euro pro Jahr – für einen Krieg,
den die Ukraine militärisch nicht gewinnen kann und der nicht unser Krieg ist, meine Damen und Herren.
Und zu guter Letzt bleibt noch die Feststellung, dass wir mit den Hunderten Milliarden, die wir bereits in der sogenannten Energiewende völlig nutzlos versenkt haben, keinerlei Sparmaßnahmen bei Kindern und Familien benötigen würden. Meine Damen und Herren, wir als AfD haben als Einzige erkannt, dass unsere Milliarden zur Abwendung der demografischen Katastrophe in eine aktivierende Familienpolitik investiert werden müssen; denn ohne Kinder und Familien in gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen wird Deutschland als Kulturnation und Sozialstaat untergehen.
– Herr Stegner, wenn Sie eine Zwischenfrage haben, stellen Sie die gerne. Ich freue mich immer darüber. – Und auch Sie, Frau Gebel, können gerne noch was sagen. Sie beide haben mir sehr geholfen – Sie mit Ihrer unqualifizierten Zwischenbemerkung und Sie mit Ihrer Unkenntnis über Ihre eigene Klitoris.
Insofern wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag.
Relationen
- part_of → Protokoll der 102. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages
- part_of_vorgang → Alleinerziehende entlasten und Kinderarmut bekämpfen
- part_of_vorgang → Familien stärken - Geplante Kürzungen unterlassen
- part_of_vorgang → Mutterschutz für Selbstständige ermöglichen
- part_of_vorgang → Mutterschutz für Selbstständige schaffen - Schutzlücken gesetzlich schließen
- spoke_in ← Martin Reichardt (Rede)