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Schriftliche Frage 59 von Mandy Eißing (DIE LINKE): Welche Ursachen sieht die Bundesregierung für den vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung dargestellten Befund, dass Frauen beim Überga…

dip / schriftliche_frage 23.10.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 19. Oktober 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Schriftliche Frage 59 von Mandy Eißing (DIE LINKE): Welche Ursachen sieht die Bundesregierung für den vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung dargestellten Befund, dass Frauen beim Überga… Frage 59 (Mandy Eißing, Die Linke): Welche Ursachen sieht die Bundesregierung für den vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung dargestellten Befund, dass Frauen beim Übergang zur Erstelternschaft ihre Pendeldistanz im Durchschnitt um 32,7 Prozent reduzieren, während sie bei Männern lediglich um 2,6 Prozent zurückgeht? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Michael Brand vom 23. Oktober 2026: Die Bundesregierung nimmt die vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) vorgelegten Daten zum veränderten Pendelverhalten beim Übergang zur Erstelternschaft zur Kenntnis. Die Unterschiede in der Entwicklung der Pendeldistanzen von Müttern und Vätern spiegeln die vielschichtigen Herausforderungen wider, mit denen Familien bei der Organisation von familiären Aufgaben und Erwerbsarbeit konfrontiert sind. Die Notwendigkeit, Erwerbsarbeit und die Logistik der Kinderbetreuung zeitlich und räumlich miteinander in Einklang zu bringen, führt in der Praxis häufig dazu, dass vermehrt wohnortnahe Beschäftigungsverhältnisse gesucht werden. Um Familien bei diesen Übergängen bestmöglich zu unterstützen und die Wahlfreiheit sowie die wirtschaftliche Eigenständigkeit beider Elternteile zu stärken, setzt die Bundesregierung auf den bedarfsgerechten und kontinuierlichen quantitativen sowie qualitativen Ausbau einer verlässlichen und flächendeckenden Kinderbetreuungsinfrastruktur. Flankiert wird dies durch das Bestreben, durch gezielte familienpolitische Rahmenbedingungen und steuer- sowie arbeitsmarktrechtliche Instrumente die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu erleichtern und strukturelle Hemmnisse abzubauen.

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